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156) Kirch gebohrne Winkelmann(Maria Margarctha) die Gemahlin deseben vorhin erwähnten Gottfried Kirch,verdient wegen ihrer astronomischen Ge-schicklichkeit ebenfalls einen Platz unter denMathematikern. Sie wurde 1670 zu Pa-tt izsch bey Leipzig gebohren, woselbstihr Vater Prediger war. Die Anfangs-gründe der Astronomie lernte sie von einemBauern; und als sie 1692 GottfriedKirch heirathete, war sie ihrem Gemahlbey nächtlichen Beobachtungen des Him-mels und beym Kalkuliren behülflich. Sieberechnete verschiedene Kalender, auch nochnach ihres Mannes Tode, fürdieStädteBreslau und Nürnberg. JmJahr1712, also im zweyten Jahre ihres Witt-wenstandes, nahm der Baron vonK r 0 si k sie zu sich, und ließ sie auf seinemeigenen Observatorio arbeiten. Nach dessenTode gieng sie nach Danzig, woselbstsie dem Czaar Peter I.. bekannt wurde,welcher sie nach Rußland ziehen wollte.Als aber ihr Sohn Christfried Kirchim Jahr 1716 an seines verstorbenen Va-ters Stelle nach Berlin gerufen wurde,gieng sie mit demselben dahin, und bliebdaselbst bis an ihr Ende, welches den 29.Decemb. 1720 erfolgte. Sie hat verschie-denes geschrieben, welches aber nicht ohneL 2 astro-