Verbesserungen, und das zu diesem Behufedienliche Landbauwesen stiftete, wurdeLambert zum Qberbaurath ernannt;und nicht lange vor seinem Tode legte derKönig seiner Pension eine ansehnlicheSumme zu. Er starb den 25. Septemb.1777 zu Berlin. Friedrich derGrosse bedauerte seinen Verlust.
61) Leibniz (Gottfried Wilhelm) ein inallen Theilen der Gelehrsamkeit grosserMann, der von allen Nationen, welcheVerdienste schätzen, bis auf die spätesteNachwelt verehrt bleiben wird, und aufden Deutschland, als einen seiner vorzüg-lichsten Köpfe, mit Recht stolz ist, wur-de den z. des Heumonats 1646 zu Leip-zig gebehren, woselbst sein Vater Pro-fessor der Sittenlehre und Actuarius derUniversität war, welcher aber bereits den5. des Herbstmonats 165-2 starb. Dieserfrühe Verlust des Vaters wurde dem jun-gen Leibniz durch eine vernünftige Mut-ter und durch seine eigene ihm angebohrneFähigkeiten ersetzt. Auf der Schule in-Leipzig beschäftigte er sich sehr mit Le-sung klassischer Schriftsteller, und vorzüg-lich waren der Titus Livius und derVirgil diese Schriftsteller, an welchener vorzüglichen Geschmack fand.