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Nachrichten von dem Leben und den Erfindungen der berühmtesten Mathematiker : 1. Theil: die bis jetzt verstorbenen / Georg Heinrich Hollenberg
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Bosheit, wenigstens nicht bey allen, her-rührte; denn bey einigen muß man es demMangel an Einsicht in der Philosophie zu-schreiben; und bey andern war wohl mehrdie Absicht, Wölfen ein wenig zu züch-tigen, als ihn ganz unglücklich zu machen.— Man machte also Wol fens Lehrenzu Berlin bey Hofe verdächtig. Undobgleich der König Friedrich Wil-helm davon anfangs wenig Notiz nahm,weil er es als eine gelehrte Streitigkeit an-sähe, wobey er und seine PotsdammerGarde keine Gefahr liefe; so kriegre dieSache doch gar bald ein anderes Ansehen,als bey dem Könige die Generale Du-bislav Gnesmar von Nazmer undCurt Hilde brand von Loeben er-schienen, welche als bigotte Manner dasVertrauen des eben so sehr bigotten Mo-narchen hatten, und demselben die Sacheso erzählten, wie sie davon in Hallewaren mündlich unterrichtet worden. Die-se Erzählung brachte den König in einen sofrommen Eifer, daß er am Zten November1723 einen erschröcklichen Kabinets-Be-fehl wider Wolf ausgehen ließ, vermö-ge welchem dieser vermeinte Jrrlehrer,innerhalb48Stunden, Halle und sämt-liche preussische Lande, bey Strafe desStranges verlassen mußte. — Der D.

Lange