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Nachrichten von dem Leben und den Erfindungen der berühmtesten Mathematiker : 1. Theil: die bis jetzt verstorbenen / Georg Heinrich Hollenberg
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Lange äusserte damals *), daß dieseNachricht ihm, dreymal 24 Stundenlang, sowohl allen Schlaf, als auch dieLust zum Essen und Trinken beraubt hatte.Der Professor Franke hingegen sahe dieVertreibung Wol fens als eine Erhö-rung seines Gebätes an; und ein paarTage nachher zog er auf öffentlicher Kan-zel das wehe, welches in dem evangeli-schen Texte über die zu Winterszeit fliehen-den Schwangere und Säugende ausge-sprochen ward, deutlich mit auf Wolfshochschwangere Ehegattin. — Es läßtsich hieraus abnehmen, daß ersterer wohlnichc die Absicht gehabt habe, Wölfenauf einen so hohen Grad gezüchtigt zu se-hen; und daß letzterer vorzüglichen denIrrlehren dieses Philosophen sich überzeugtgehalten, und also dessen Unglück als eineStrafe des Himmels angesehen habe. —Wolf gieng unterdessen die Nacht vom8tm auf den 9 te|1 November von Halleweg, und blieb vorerst in dem, eine halbeStunde davon gelegenen sächsischen DorfePassendorf. Von da wandte er sichgleich nach Marburg, weil ihm bereitsim Sommer dieses Jahrs vom Landgra-fen

*) S. Büschings Beyträge zur Lebensgeschichtedenkwürdiger Personen, besonders gelehrterMänner, i. Band x. 8-