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Blätter vertheilt. Ganz kleine Stücke, welche über die Gren-zen des Blattes fallen, können auf eine weiße Stelle desBlattes gezeichnet werden, wenn solches ohne Verwirrunggeschehen kann. Wenn zwei Sektionen sehr klein sind, so kön-nen sie auf ein Blatt gezeichnet werden. Die Maßstabe, welchefür jede Gemeinde und für jede Sektion anzuwenden sind, be-stimmt der Prafekt auf den Vorschlag des Ingenieurs. Dervon '/so», wird nur da angewendet, wo die Stücke 2 metrischeMorgen groß sind; der von '/-s«, ist der allgemein übliche, wo^ und 5 Parzellen auf den Morgen gehen; der von '/„s» dientfür Städte, Dörfer, Weiler und überall, wo mehr als 5 Par-zellen auf den metrischen Morgen kommen. Der Plan enthältden Namen der Gemeinde und den der Sektion. Die Grenzender Sektion sind mit einem leichten Farbenstreifen angegeben.Die Grenzen der Parzellen werden mit Tuschlinien ausgezogen,ebenso die Landstraßen und öffentlichen Wege, die Nachbarwcgeund Fußpfade aber durch zwei pnnktirte Linien angezeigt. Flüsseund Bäche werden genau auf dem Plane angegeben. Die Grenz-steine der Gemeinden bilden ein Millimeterquarrs auf dem Plan,und die der Privaten ein Viertelmillimeter. Der Grund derGebäude wird mit Carmin angelegt. Die Schrift darf derKlarheit des Plans keinen Eintrag thun. Parzellen, die so kleinsind, daß sie auf dem Plane nicht scharf mit dem Zirkel ab-zugreifen sind, werden im Meßregister in eine besondere Abthei-lung eingetragen, und die Längen der Seiten in Zahlen beige-schrieben, nämlich für den Maßstab von'/,-so alle die unter 3 Meter sind.
'/-5«> alle die unter 6 Meter sind,
'/so«- alle die unter 12 Meter sind.
Der Geometer orientirt seine Sektionen mit der Magnetnadel,zieht in der Entfernung von 2bo zu 260 Metern von der Thurm-spitze des Orts Mittagslinien, und auf diese Perpendikel, wo-durch er zusammenhängende Quadratnetze erhält. Jedes Blatt ent-hält das Datum des Tages, an dem es vollendet wurde. Wenndie Sektionen fertig sind, zeichnet der Geometer nach seiner Trian-gulirung die Gemeindekarte (tndleau cksssemdlsge), welche dieLage der Sektionen gegen einander angibt, sowie die Wege, Flüsse,Berge, die Lage des Hauptortes und der Domänenwaldungen.s. 2