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messen. Bei jeder^j Unterbrechung wurde der Endpunkt der letztenStange auf einem metallenen Blättchen genau bezeichnet, dasauf einem in die Erde eingeschlagenen Pflok befestigt war.Sämmtliche Positionen der Messung, nämlichdie Zahl der Stangen,die Zwischenräume,die Temperatur unddie Neigungswinkel
wurden im Manual verzeichnet. Die Messung der über 40000Pariser Fuß langen Basis wurde, mehrerer Unterbrechungen unge-achtet, in den Monaten September und Oktober 1820 innerhalb3 — 4 Wochen vollzogen.
Seine Majestät der Kbnig, welcher überhaupt demganzen Gange der Vermessung fortwährend Seine Aufmerksam-keit schenkte, nahm beim Beginne der Basismessung den ganzenMessungsapparat in Augenschein.
Die Resultate waren folgende:
Die Summe der 3345 mal aufgelegten einzelnen Meßstangenbetrug, jede zu 12^, 40140 Pariser Fuß.
Die kleinen Zwischenräume zwischen den Meßstangen zusammen
32 ^ 434.
Die Länge der nach der Krümmung des Bodens gemessenen Ba-sis war also 40172" 434.
Da jede Meßstange (Fig. 2.) die Seite eines Dreiecks bildet,worin die Seite ab — 12", der Winkel « als gemessener Nei-gungswinkel, und der Winkel bei d" als ein rechter, bekannt ist,so findet sich hieraus die Seite r^b", oder die Länge der ein-zelnen auf den Horizont reduzirten Meßstange.
Es ist nämlich 8ln. tot. : Lv8. « — ab: a"d" alsoa"b" — Los. « ab8in. tot.
und man hat, wenn z. B. der Neigungswinkel — 4" 43 " ist,
Log. ab —Log. 12" — 1,0791812
,, Los. 4° 43 " — 9,9985268
11,0777080
,, 8in. tot. ---10,
1,0777080
a"b" — 11" 9693 . ..