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i,'!oo-j-k betragen, man statt derselben ^ 0 —
L — - nimmt) und die Dreiecke ganz wie ebene behan-
delt; nach einem von Legendre erwiesenen Satze, wonachsich dieses Verfahren-auf die größten geodätischen Dreieckeanwenden laßt. Den Beweis hierzu enthalt die Beil.
«,-) die Bogenseiten auf Chorden, die sphärischen Winkel aufChordenwinkel reduzirt und die Chordendreiecke als ebeneberechnet (Verfahren von Delambre).
Hinsichtlich der Redaction auf die Chorden und Chor-denwinkel dient Folgendes zur Erläuterung.
i) Das Maß einer in Theilen des Halbmessers ausgedrückten
Linie — — (vergl. oben), ist dem Mittelpunktswinkel gleich,r
den die beiden sie einschließenden Radien bilden, und daher die,beide Endpunkte des Bogens verbindende, Chorde L (wenn mandurch einen vom Centrum auf sie gefällten Perpendikel zweirechtwinklige Dreiecke bildet, worin man je den Erdhalbmcsserund den Winkel am Mittelpunkte kennt,)
— 2 r 8iri. '/, ss.
Nimmt man, wenn gegen den Radius verhältnißmäßkgsehr klein ist, statt des Sinus die zwei ersten Glieder des Bo-gens (--- <p — -I- . . . .) so erhält man für obigen Werth
2 r s'/, —
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wirklich multiplizirt und im zweiten Glied '/- in die 3te Potenzerhoben
nun ist aber <p die gemessene geodätische Linie, alsoBogen — Chorder P'
oder >?>, als Bogen, in
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Theilen des Halbmessers ausgedrückt.
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