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Von diesem ersten Directionswinkel werden die andern Di-rectionswinkel durch das ganze Dreiecknetz abgeleitet. Man hatnun:
Kornbühl; k.
Directionswinkel O 1 X — 280° 47' i 5 " 7 durch den sich(aus ,v° 4/ i 5 " 7) der senkrechte Abstand des Punktes k vvmMeridian, oder mittelst des Nebenwinkels davon, vom Perpen-dikel berechnen läßt.
Roßberg; k, ^ klk.
Gemessener Winkel 1 — 20° i 5 ^ 35 " 9- - - k 36 ° 2' 40" 7
hieraus erhält man den Directionswinkel der östlicher als 1 kgelegenen, aber an dem gleichen Punkt 1 sich endigenden Drci-ecksseite 1k — 280° 47^ i 5 " 7 -s- 20° i 5 ^ 35 " 9 oder0 1 k----- 3 or° 2' 5 r" 6 *)
wodurch sich der Abstand von k berechnen läßt, u. s. w.
Der Directionswinkel, von 1 aus nach der entgegengesetztenSeite von 1 k gezählt, ist der Winkel 0"" k 1 und beträgt,als aus dem Wechselwinkel von dem Azimuthalwinkel undeinem rechten bestehend, 100° 47^ , 5 " 7. Statt dessen wird inder angenommenen Richtung fortgezählt:
280° 47, i 5 " 7 -s- 180° — 100° 47^ r 5 " 7mittelst dessen der Abstand des Punktes k von dem Perpendikel10 oder von dem Meridian XL wiederholt berechnet werden kann.Man will jedoch durch diesen Uebergang auf den andern Punkthauptsächlich den Directionswinkel einer andern Seite, nämlichder in li sich vereinigenden rechtsanliegenden DreieckSseite li k er-fahren. Dieser Directionswinkel der Seite kk ist aber um dengemessenen Dreieckswinkel Ikk kleiner als der Directionswinkel0"" L i, als näher gegen den Ostpunkt 0"" gelegen, oder— ioo° 47/ i5" 7 — Z6° 2^ 40" 7 somit
Lk 64° 44' 35"
Wollte man von diesem Directionswinkel auf den vorhingefundencnübergehen, so müßte solcher um den Dreieckswinkel von ao° >5' Z5"gvermindert werden, wie dieß mit den Winkeln am andern End-punkte der DreieckSseite geschieht. Dann würde aber auch der Dreiecks-winkel nach der rechten und nicht nach der linken Seite hin gelegenseyn. ES kann also hier keine Verwechslung statt finden.
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