Buch 
Ueber das Cataster [1] : erstes Buch. Geschichte des Catasters / von Benzenberg
Entstehung
Seite
23
JPEG-Download
 

vig Platz einnimmt, und weil es seiner Natur nachkeinen festen Stand voraussetzt. Man kann dahersowohl in den höchsten Thurmspihen, als in denGipfeln hoher Eichen mit ihm messen, welches mitjedem andern Instrumente unmöglich, das einenfesten Stand vorausseht, und bei dem die Genauig-keit der Messung von der Festigkeit des Standes ab-hängt. — Beim Sextanten hingegen ist die Bewe-gung während der Messung gleichgültig, da hie Bil-der bei den Gegenständen in dasselbe Fernrohrgeworfen werden, woher er denn auch das Instru-ment der Seeleute ist, die auf dem stets hin undher schwankenden Schiffe alle Winkel mit ihmmessen.

Durch das Zurückwerfen der Bilder wird, wiebei allen Spiegelwcrkzcugen, das Licht der Gegen-stände geschwächt, und sie erscheinen matter. Indeßist dieses ein kleiner Nachtheil gegen den großenVortheil, den es hat, sich allemal mit ihm aufstel-len zu können, und selbst in der engsten und be-weglichsten Thurmspitze. — An das mattere Lichtgewöhnt sich das Auge, und wir haben an heiter-sten Tagen die Winkel in Dreiecken gemessen, die7 Stunden Seiten halten, wie z. B. Düsseldorf,CLlln, Croncnberg, oder Düsseldorf, Cölln, Bcrns-berg. — Wenn die Lust dick und trübe ist, dann