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Ueber das Cataster [1] : erstes Buch. Geschichte des Catasters / von Benzenberg
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kann man freilich nicht messen; allein ich habe ge-funden, daß, wenn ich die Gegenstände im Fernrohredes Sextanten nicht mehr erkennen konnte undaufhören mußte, zu messen, daß ich dann dieselbenGegenstände mit einem Taschen - Fernrohr von Nams-den, das einen Zoll Oeffnung hatte, ebenfalls nichtmehr erkannte, und daß die stärkere Vergrößerungvon diesem die Unreinigkeiten der Luft ebenfalls ver-größerte, wodurch also a» der Deutlichkeit des Se-hens weniger gewonnen wurde.

Die besten englischen Sextanten haben Fehlerin der Eiiithcilung, die bis auf bis 4» Secun-den gehen. Diese muß man vorher durch Rund-messer im Horizonte aufsuchen und dann eine Ta-belle über sie machen, mit der man alle gemesseneWinkel corrigirt. Die Erfahrung lehrte, daß, wennman diese Vorsicht gebraucht, die Sextanten einegroße Genauigkeit geben, und die Winkel weit in-nerhalb der erlaubten Fehlergrenze bleiben.

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Zu Hinsicht der Genauigkeit war, für die Win-kel Folgendes festgesetzt:

1 . Alle Winkel, die um Einen Punct lagen,durften, wenn sie addirt wurden, nicht um 1 Mitnute von 36o Graden abweichen.