delheim an, welche als Verificationslinie für diegan^e Triangulirung diente.
Die aus den Dreiecken berechnete Länge derMündclhcimcr Srandlinie war 24748,6 Fuß
die unmittelbare Messung gab 24746,8 —
so daß der Unterschied nur 1,8 Fuß
war. Auf einer Länge von 12749 Fuß war als»um i Fuß gefehlt worden. *)
Bei den Spiegelsertanten war friiber eine Schwie-rigkeit, die es wohl verhindert bat, daß man sie zugroßen und genauen Messungen benutzte. Mankonnte nämlich mit ihnen die schief gemessenen Win-kel nicht auf den Horizont bringen, und Le CogHat bei seiner Triangubrung von Westphalen dieWinkel, welche er mit dem Sertanten gemessen,wirklich so schief liegen lassen, wie sie gemessen wor-den. Die Ursache lag im Folgenden:
Mit jedem Spiegelinstrumente muß man de»Winkel in der Eheste messen, in der er liegt, —also in einer schiefen Ebene, wenn der Winkel ge-gen den Horizont geneigt ist. Um ihn durch Rech-nung gus den Horizont zu bringen, muß man dieNeigung seiner Schenkel gegen den Horizont ken-nen, die bei großen Dreiecken immer klein ist undselten mehr, als - oder 2 Grade beträgt, wie wirnur Einmal den Fall in der Nahe des Siebengebir-