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Ueber das Cataster [1] : erstes Buch. Geschichte des Catasters / von Benzenberg
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8 .

In demselben Jahre, in welchem die Dreieckedes letzten Ranges übcrs ganze Land gemessen wur-den, wurde auch der Anfang mir dem Unterrichteder Landmesser gemacht.

ges hatten. So kleine Hohenwinkel kann man abernicht mit dem Spiegelsertanten messen, da derQuecksilberhorizont die Bilder nicht mehr reflectirt,wenn die Strahlen unter einem so sehr stumpfe»Winkel auffallen. Um diese Winkel messen zu kön-nen, ließ ich auf das Fernrohr des Sertanten einekleine Wasserwage machen, und maß nun die-henwinkel mit dieser.

Als auf diese Weise ein bequemes Mittel gefun-den worden, die Hohenwinkel zu messen, so fehltenoch Eins, sie bequem zu berechnen. Bekanntlichführt die Reduktion der Winkel auf den Horizontimmer auf ein spharisches Dreieck, in welchem alledrei Seiten gegeben sind, und in dem man denWinkel am Pol sucht. Die Auslösung ist nichtschwierig aber weitlauftig, da man jedesmal einhalbes Dutzend Logarithmen zu suchen hat. DieGeometer haben sich von jeher viele Mühe gegeben,die Rechnung durch Tafeln abzukürzen. Allein beiden bequemsten muß immer doch noch gerechnet wer-den. Ich ließ, nm jede Rechnung zu vermeiden,