Ebenso nimmt sie keine Rücksicht auf die Nachläs-sigkeit des Eigenthümcrs in der Bearbeitung seinesBodens.
Der Abschätzer untersucht daher, ob die Ver-schiedenheiten, die er wahrnimmt, von einer größe-ren oder geringeren Sorgfalt in der Cultur herrüh-rcn oder aber von der Güte und Lage des Bodens.—Nur im letzteren Falle werden sie berücksichtigt.
Der Abschätzer, »begleitet vom Sleucraufsehcr,der den Plan und das Meßregistcr (tableau lnäi-catik) hat, geht nun im Felde über alle Stückeund bestimmt, nachdem er sie untersucht, die Classe,in die sie gehören — entweder ganz oder zumTheil; — (denn oft gehört eine Parcelle an einemEnde in eine höhere Classe als am anderen. Dieseswird auf dem Plane angegeben.) der Steueraufseherschreibt dann die Nummer der Classe in das Meß-regisrcr in die offen gelassene Spalte.
So wie sie ein Stück treffen, das verpachtetist, so wird dieses mit Bleistift dabei bemerkt. Die-ses erleichtert nachher die Verglcichung zwischen denPachten und den Abschätzungen.
Der Abschätzer schätzt die Gebäude ab ohneRücksicht auf die Oberfläche, und indem er den Ab-Zug, der für die Oberfläche gemacht wird, gleichsamin Gedanken macht, so hat der Steueraufseher auf