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Ueber das Cataster [1] : erstes Buch. Geschichte des Catasters / von Benzenberg
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463
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Hierbei ist noch ein zweiter Vortheil.

Ein Empfänger, der lange in einer Gemeinde ist,wird in vule Verhältnisse verwickelt, und indem erVorschüsse an geringe Leute macht, wird er endlich ihrHm, da jeder Stevenückstand nach dein Gesetzgleich mit Zwangsbcsehl kann beigetrieben werden, wo,dann der Arme gänzlich umgestoßen wird — und im-mw Zinsen zahlt, indeß der Empfänger auf demSteuerbuch,: sein Capital nicht tilgt.

Hingegen hilft nichts, als daß man die Gemein-dccmpfanger alle zwei Jahre versetzt, wo sie dann ge-nöthigt sind, alle Verhältnisse in den Gemeinden völ-lig abzubrechen, die sie verlassen, und sowohl mit denSteuerbaren als mit dem Cataster gleich zu rechnen.

Zehr bietet das Versetzen zu viele Schwierigkeitten dar, da bei der Unvollkommcnheit der Rollen je-der Empfänger ein Zahr gebraucht, ehe er seine Ge-winde völlig kennt. —> Dieses fällt weg, sobald das^lasier vorhanden.

2 > 4 .

Darüber mit sich einig, daß ein Cataster zu verröligen ökonomisch Vortheilhaft sey, so konnte der MitGer mm folgen^. Weise zu schließen forrfaheen:

Die Verfertigung eines Catasters ist von jehet^ der schwitzigsten Unternehmungen des ganzen