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über dip Silberernte des Grundeigcnthums giebt, alsalle Rechnungen über Ertrag und Luluirkosten. Die-ses sind die Pachtungen.— Seit der Ackerbauein Gewerbe geworden und die Güter Kaufmanns.«waaren, so sind neue Arten Verhältnisse einstanden,die ryan damals gar nicht kannte, als die ganze Na-tion »och blos aus Grundeigenthümern bestand. ffri!-her waren die Pachtungen in Naturalien, spater wur-den sie in Geld verwandelt. Da sie vielfach öffentlichan den Meistbietenden geschehen, so gelangen ste da-durch zu Zcdermanns Kunde, und man siehe, welcheMeinung diejenigen, so bieten, von dem Ertrage derSilberernte des Grundstücks haben. Man sieht die-ses an den,, was sie dem Grundeigenchümcr jährlichabzugeben versprechen, wenn er ihnen die ganze Sil-berernte überlassen will. Da der Pacht 8 oder gmalmehr betragt, als die Steuer, und es a!>s fürden Anpachter ungleich wichtiger ist,in den Bestimmungen des reinen Ertragsnicht zu irren, so könnte man glauben, daß dieAnpächter vorher die genauesten Untersuchungen überden reinen Ertrag anstrllken, und alle die Vorschub»anwendeten, welche gelehrte Ackerverständige für dirAusmittelung desselben gegeben haben. Man könnteglauben. Last sie vorher hingiengen und sich wenigstensaus zehnjährigen Beobachtungen die genauesten Anga-den über den mittlern Ertrag verschafften — daß^den Boden anbohrten, und die chemische» Bestandtheile der Ackerkrume sowohl, als der Unterlage der-