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sey, die Genauigkeit erreicht zuhaben, welchem»erreichen wollte.
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Daß man von der Genauigkeit des AbschähcnSredet, das hat indeß sein Gutes. Zuerst steht man,daß die Abschätzung des reinen Ertrags eine Aus-gabe aus der angewandten Mathematik ist geradewie die Messung, und daß man sich bei der Ab-schätzung der Genauigkeit ebenfalls bis auf > x. 6 .nähern kann, wenn man nämlich Zahle» ge-nug hat, aus denen man Mittel nehmenkann. Dieses ist aber nicht ganz leicht, sobaldwie die einzelnen Beobachtungen sich sehr voneinander und vom Mittel entfernen — und z>dasselbe Stück in einem Jahre 10 Scheffel getra-gen und in einem andern Jahre 20. — Zn solcheFällen muß man schon eine große Reihe Beobach-tungen haben, ehe die Mittel anfangen die Eigen-schaft zu erhalten, daß sie beständig werden, «lcWir solches unccn an den mittlern Marktpreise» st- >hen werden. Zweitens steht man, daß wen» ein-mal von Gelehrsamkeit die Rede seyn soll, die derAgronomen noch leicht zu überbieten ist- ^Anordnung der Wahrscheinlichkeitsrechnung habe» stebis jetzt noch nicht geredet — und sollten sie diesesin Zukunft, so kann man dann immer noch rathen,die Abschätzung des reinen Ertrags auf dieselbe WeistZu behandeln, wie die Astronomen ihre cmpmielst»Bestimmungen, die sie bei ihren Rechnungen anj»-wenden genöthigt sind. Um nämlich die Mille,