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welche sie aus ihren Beobachtungen nehmen, möLtlichst genau zu erhalten, so begnügen sie sich nichtblos bei dem gewöhnlichen Mittel nehmen, wo manalle Beobachtungen addirt und dann durch die An-zahl derselben wieder dividier sondern sie berechnendiese Mittel nach der Theorie der kleinsten Quadra-te, welche in neuerer Zeit von Gauß und Lagrangemit so großem Glück bearbeitet worden. — Darü-ber wird aber wohl noch ein Jahrhundert hingehen,ehe man bei agronomischen Rechnungen die Theorieder kleinsten Quadrate anwendet, so wie man cS' jetzt bei den astronomischen Rechnungen thut. Drit-tens hat es sein Gutes, einmal recht viel Gelchr,
, stinkest zu entwickeln, weil es dann nachher nicht^ mehr für Unwissenheit ausgelegt wird, wenn mandie Sache ganz einfach und nach Bauernregeln rich-tet und schlichtet — so wie das HSHcnmessen derBerge mit dem Barometer, welches nach Bauern-regeln eben so schnell und so genau geht als nach«lytischcn Formeln.
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Man hat beim Abschätzen immer zweierlei Irr-thümer begangen — die beide in gleichem Gradezum Schwanken der Meinungen beigetragen. Der^ war: Man könne in der Abschätzung^ Genauigkeit nichr erreichen, wie inden Messungen — weil die Abschätzung^cht ins Gebiet der Mathematik gehör-dr- — Dieses ist irrig. In der angewandten Ma-dhrtnatik hat man immer von der einen Seite Er/
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