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Ueber das Cataster [2] : zweites Buch. Verfertigung des Catasters / von Benzenberg
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288
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war in der Bcrgischen Vermessung für die Dreieckedes dritten Ranges ^ x. 6 ., für die des zweitenRangs ^ p. 0 . und für die des ersten ^ x>. 6 .vorgeschrieben, und selbst diese wurde in derAusführung noch übertroffcn; denn als die Dreieckebei der Mündelhcimcr Standlinie ankamen, so fandsich, daß der Fehler nur p 6 . war, also vier-mal geringer als die erlaubte Fehlergrenze. DasHerzogthum Westphalen ist sehr gebirgig und wal-dig, und bietet große Schwierigkeiten im Triangu-liren dar. In einem solchen Lande ist der Spie/gelscxtank das beste Werkzeug, so man zum Win-kelmesser, gebrauchen kann, da man mit ihm auchunter den schwierigsten Umständen arbeitenkann, weil das Instrument nur sehr wenig Raumeinnimmt, und weil es keinen festen Stand fodert.Man kann daher mit ihm in den höchsten Thurmspitzenund in den höchsten Elchbäumen messen, wo man überalle andere Gegenstände wegsieht, und wo man sichmit einem Theodalitten, oder mit einemWiedcrholungs kreise gar nicht aufstel-len kann. Wie schnell das Trianguliren mir ei-nem Spiegelsexranten selbst im schwierigsten Terraingehe, das hatte man im Oberbcrgischen im Jahre1808 grsthen, wo ein Trigonometer in einem habbei, Jahre ,6 Quadratmeilen mit den Dreieckendes er,ton und zweiten Rangs überzog, wobei erdas Doppelte von der vorgeschriebenen GenamsMerreichte und wobei die Q-uadrakmeile zu maiigui"^nur 3 / Thl. kam. Es wurden nämlich alle -M-