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Ueber das Cataster [2] : zweites Buch. Verfertigung des Catasters / von Benzenberg
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mit dem Spicgelsertanten oder mit dem Theodolitten,oder mit dem Wicderholungskreise gemessen worden,wenn er nur die vorgeschriebene Genauigkeit hat.Hier gilt auch der alte Schulspruch: klncle lmiioas,nemo guasrit, zod oziortet lisboie. Allein derGrundfehler der ganzen Messung lag da, daß kei-ne Genauigkeit vorgeschrieben war, wel-che die Winkel und Seiten haben mußten,unddie sich durch die Natur und denZweck des Geschäfts bestiin int. Denndaß, wenn man dem Bauer einen Acker mißt, sol-ches nicht so genau zu seyn braucht, als wenn maneinen Grad mißt, das kann, wer auch nicht Logikkennt, durch seine Sinne wissen, wie Schiller esnennt. Weil nun keine Genauigkeit vorgeschriebenwar, so wurde so sehr viel Zeit auf eine Genauig-keit in den Winkeln verwendet, die völlig zweckloswar, und die, wie stich am Ende zeigte, dreimalStößer gewesen, als nothwendig war.

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Wir kehren zu dem Gange der Arbeiten zurück.Im Herbste >812 wurden im Anne Olpe die Dreieckedes zweiten Ranges beobachtet. Die Winkel wur-den mit /zölligen Wiedcrholungskreiscn gemessen.Man wiederholte jeden 2» mal. Auch wurdeauf jeder Station ein Heber-Barometer beobachtet,wozu in Arensbcrg die correspondirende Beobachtung,SMiacht wurde. Im Zahrc 18 -3 und a 4 wurdendie Dreiecke des zweiten Ranges fortgesetzt und wa-tcn beendigt bis auf die in den Aemtern Ocsting,