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Ueber das Cataster [2] : zweites Buch. Verfertigung des Catasters / von Benzenberg
Entstehung
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325
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i Will. angab und die Zehnten auf 5 Mill. Pf.St., währ^ rend die Landtaxe mir 2 Mill. war. — Daß bcc Er/nag der Zehnten so hoch war, und nun mehr als das1 Doppelte der Landtaxc betrug, das rührt daher, daß! sie immer in natnra entrichtet werde», also mit derZunahme des Ackerbaues steigen. Ihr Ertrag hat sichseit 1796 noch verdoppelt. —' Die Landtaxe waraber eine feste Summe, die stehen blieb,ohne der Zunahme des Ackerbaues undden Hähern Fruchtpreisen zu folgen, —so wie in Schlesien die Grundsteuer seit 174« stehengeblieben. Bei uns fand dasselbe Verhältniß Statt,daß nämlich der Zehnten in seinem Gelderträge umsDoppelte mehr betrug, als die Steuer, wie man sosi^ ches aus folgendem Beispiele stehlt Die Gemeinde

> Elmpt, die nächste bei Drüggen, war sonst eine Umtcrhcrrschaft, die dem Grafen von Hallbcrg gehörte,

! der den Pastor und Caplan setzte, die Pfarrwohnungl und Kirche bauetc und unterhielt und dafür den Zehnten! hatte. Denn nach der Carolingischcn Einrichtung des

> Neichs war der Zehcnt zur Unterhaltung der Kirchen,! der Armen und der Schulen bestimmt und war^ die ursprüngliche Dotation des BiSthums. — Klör^ stcr und weltliche Herren, die Kirchen und Schulen in

ihren Gemeinden stifteten und unterhielten, genossen! dafür den Zehnten von den Pfarrgenossen, die zumKirchspiele (dem Sprengel der Kirche), gehörten. Sowie der Ackerbau immer mehr zunahm, so vermehrtesich der Ertrag des Zehntens, und die Besitzer desselbenbrauchten nun nur den kleinsten Theil zur Erhaltung