der Schule und der Kirche herzugeben; das Ucbrigcbehielten sie für sich, verpfändeten, verkauften, ver-schenkten es, so wie es die Gelegenheit gab, und sokamen die Zehenten, ganz gegen ihre ursprünglicheBestimmung, in Privachände und wurden cine Pri«vatrente, da sie doch ursprünglich eine Reichsinsti- .turion waren. Dieses über die Entstehung und Ge- jschichte des Zehenten. — Zu der Gemeinde Elmpkwurde der Zehcnt jährlich kurz vor der Ernte in 8oder i<r verschiedenen Looscn auf dem Felde verkauft, ^und kam dann gewöhnlich zwischen in und r-oooFr.; ^die Grundsteuer der Gemeinde war zwischen 3 und4ooo Fr. Man sieht, daß hier dasselbe Verhältniß >zwischen Grundsteuer und Zehenten Statt gefunden jwie in England, und daß die Grundsteuer nur zweiFünftel vvm Ertrage des Zehcnten war. Im Jahrei!l-5 bezahlte die Gemeinde Elmpt folgende Steuern:Grundsteuer 3,68 Franks.
Personal.- und Mobiliarstcucr 63s —
Fenstersteuer 452 —
Patentsteucr i/g —_.
In Allem 453. Franks.
Die Gemeinde hat e5o» Einwohner. Man muß nichtglauben, daß dieses Verhältniß dadurch entstanden,daß die Grundsteuer in dieser Gemeinde ungewöhnlich ^niedrig sey. Die Einwohner behaupten, daß sie nochzu hoch gegen die Gemeinde Nicderkrüchten ständen,die mit ihr zu demselben Canton gehört, und deren
Statistik ich oben angeführt habe. Diese M
Einwohner und bezahlte im Jahre > 8 iS 6718 Frank