Buch 
Ueber das Cataster [2] : zweites Buch. Verfertigung des Catasters / von Benzenberg
Entstehung
Seite
370
JPEG-Download
 

letzt geordnet ist, daß sie jegliches Eigenthum trifft, dasunbeweglich ist, auch die. Gebäude, so hat siediese Eigenschaft. Wohnen muß Zeder; auchwohnet Zeder so ziemlich seinem Vermögen gemäß.Einer Gebäudestcuer kann sich also Niemand entziehen.Für den Landmann wirkt die Höhe der Grundsteuergerade wie die Höhe des Gefindclohns. Sie ver-mehrt die Culturkosten, und er ist genöthigt, mehr fürdie Lebensmittel zu nehmen, welche er baut. Es wer-den bei uns in gewöhnlichen Zeiten gar keine Lebens-rnittel eingeführt. Die große Volksmenge dieser Pro-vinzen baut das auf ihrem Boden, was ste verzehrt,und indem die Lebensmittel theuer wer-den, so wirkt die Grundsteuer geradewie eine Consumtionsstcuer, welche vomFabrikanten des Korns erhoben wird, s»wie die Bran twei n stell er vom Fabrikan-ten des Brantweins. I/sgriculturee'est riussi une MsnuiaLturo, sagt MirabcaU einmalim Naklonaleonvente. Dabei hak die Grundsteuernoch das Gurr, daß sie nicht kann umgangen werdenso wie Brantweinsteurcn und andere Fabrikationsstcu-ern, bei denen bei aller Vorsicht doch noch immer De-fraude ist. Es würde ein großer Vortheil seyn, wenndiese Provinzen die indirekten Steuern vermeidenkönnten. Die Franzosen haben sich gerade dadurch stgründlich verhaßt gemacht, daß sie mit ihrem Heerevon Angestellten kamen, welche größtentheils Fremdewaren, und nun die indirekten Steuern einführten welche die Vexarionen der Hebu»S