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Lage des katastcrs am istcn September des vorigen "Jahrs bekannt gemacht. — Da es nicht mehr
hatte auch schon eine Art Landwehr, dieses waren sei-ne 92000 beurlaubten Inländer, die in ihrer 20 jähri-gen Dienstzeit nur 2 Jahre wirklich bei der Fahne wa-ren, nämlich im ersten Jahre 10 Wochen, wo sie dasErereiren lernten, und in den folgenden nur 4 bis 6Wochen bei der Srercirzeit. — Der Reiter bliebdas erste Jahr ganz bei der Gchwadrvne, nachher, wieder Infanterist, nur 4 bis 6 Wochen, nnd war in al-lem z Jahre bei der Standarte. Sein stehendes Heer,welches immer bei der Fahne war, bestand aus 98c«,Ausländern, welche auf den Werbeplätze» geworbenwurden. Von den Inländern waren 47000 zum Vor-theile der königlichen Sassen beurlaubt, und 45000 zumVortheile der Compagniechcfs, welche Freiwächterheißen. Dieses Heer kostete in den letzten JahrenFriedrichs des Großen ri bis ,z Millionen. DieStaatseinkünfte betrugen damals 20 Millionen, dieBevölkerung ü Millionen. Die Größe des Staateswar 3400 Quadratmeileu. Im Jahre izoü betrugdie Stärke des Heeres 240000 Mann.
Nämlich: io84co besoldete (größtentheils Ausländer)und iziüoo beurlaubte Inländer. Die Unterhaltungdes Heckes betrug damals etatsmäßig 16 Mill.üzöoooLhl. Doch reichte man mit diesem Etat nicht völlig,und igvz wurden noch 2 Millionen nachbewilligt.Bei alledem war die Armee äußerst ärmlich geklei-det. Damals wurde die Bekleidung eines Musketier-etatsmäßig mit 5 Nthlr. 12 Ggr. 7 Pf. bezahlt,
jetzt nstt 9 — z — z —
die eines Dragoners
kostete 8 — rz —--
jetzt kostet sie li — 15— L —