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Ueber das Cataster [2] : zweites Buch. Verfertigung des Catasters / von Benzenberg
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374
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möglich, sie am Ende des ersten Theils einzuschal-ten , wo eigentlich ihre Stelle gewesen, so will ichsie hier am Ende des zweiten geben.

Aucv schickte man damals zur Ersparung des Hartfnt-ters die Havallerjo zwek und eine» halben Monatauf Grasung, welches jetzt ebenfalls abgestellt ist.Aus diesen Zablen -ehr hervor, dass das Urtheil wohl-memender Männer über die Verhältnisse des Heeresvielfach irrig ist, weil ihnen die genaueren Zahlen un-bekannt sind, auf denen jene beruhen. Au- den erstenBlick ist klar, daß durch die Landwehren nicht die gro-ße Ersparniß gegen sonst konnte eingeführt werden,welch« Viele davon erwarteten, gerade weil sonst eben-falls die Hälfte des Heeres in der Heimalb war undden Acker pflügte, und nur 4 oder 6 Wochen in derErercirzeit bei der Fahne, so wie jetzt die Land-wehr. Denn r,as ganze Heer zusammen zu halte»,war damals der Finanzen wegen eben so wenig mbg-lick wie jetzt. Ebenfalls ist die Meinung irrig, daß dieOfficierstelle» eine DvMaine eines zahlreichen und ar-men Adels in Preußen wären, der hierauf angewie-sen sey, und daß der Staat immer ein starkes Heerunterhalten müsse, damit dieser seine Versorgungfände. Wenige von denen, welche dieses Urtheil ge-fällt, haben sich noch die Mühe genommen, die Rang-und Quartirrliste der Armee durchzuzählen, um ihreMeinung an genauen Zahlen zu prüfen. Wenn mandie von 1817 durchzählt, so findet man, daß in die-sem Jahre im Heere waren 4148 adelige Lfficiere,und zz6; bürgerliche.

In Allem 750;

Daß also unter 100 Officieren 55 adeltge und 45 bür-gerliche sind. Folgende Tabelle giebt das Rädere, so-wohl über die Anzahl, welche in jedem Grade find.