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Ueber das Cataster [2] : zweites Buch. Verfertigung des Catasters / von Benzenberg
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sieht, so drängt sich die Frage auf: Wie hätte derStaat in der kürzesten Zeit das Ziel erreichen können,nach dem er sb Zähre lang gestrebt und was er im-mer noch nicht erreicht hat eine gleichförmi-ge Vcrthcisung seiner Grundsteuer aufalle Gemeinden des Reichs. Er hätte diesesZiel erreichen können, wenn er sich den Weg zu diesem »Ziele in Stationen eingetheilt hakte, wenn eres nicht auf einmal härte erreichen wollen, wenn ermit dem weniger Vollkommnen den Anfang gemachtund so, daß das Vollkommnere sich nach und nach auSdiesem entwickelt hatte. I.« ziarlait, 1« ,,lus8>ru,<1 einiemi llu bit-ri; und indrm man gleichLas Vollendete erreichen will, bleibt nia» immer aufhalbem Wege stecken und erreicht am Ende nicht ein-mal das Mimlmaßige. Als r/rig die Drparremen-taleintherlung alle Provinzen durchschnitten, und alsdie Grundsteuer allgemein eingeführt wurde und jedesunbewegliche Eigenthum traf, da war es Pflrchl derRegierung, diese Steuer auch nun gleichförmig aufsganze Reich zu vertheilen. Sie konnte dieses auf fol-gende Weise: Sie berechnete jedem Departement sei-nen Sreuerantheil in den 220 Millionen nach denangeführten vier Steuerelementen, welche sie damalsbesaß oder sich doch leicht verschaffen konnte. Die Ca-ßinifche Karte war vorhanden, auch war die Bevölke-rung gezählt, und die Anzahl der Häuser konnte man,wenn sie nicht bekannt war, wreder aus der Bevölke-rung berechnen. Zugleich mußte im Gesetz bestimmtwerden, daß diese Vertheilung nur fürstes Buch. ,D d