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Ueber das Cataster [2] : zweites Buch. Verfertigung des Catasters / von Benzenberg
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420
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nagen. Da ein Haus nur Einem gehören kann,und nicht ctagenweise kann verkauft werden, so wer/ !den in Paris nicht mehr als etwa 27000 Hansbe- jsitzer seyn. Rechnet man auf die Familie eines Je.- ^

den 5 Personen, so macht dieses , 35 ouo. Zu Pa- ;

ris gehört also nur etwa ein Sechstel der Bewoh-ner zu den Grundbesitzern. Obschon 27000 Haus-besitzer vorhanden, die im, Durchschnitte 37S FrankGrundsteuer bezahlen, so erschienen bei den lehrenWahlen nur etwa 10020 Bürger, obgleich das

Stimmenrecht nur an einen Steuersatz von Zoo Fr.geknüpft ist. Dieses rührt daher, daß Viele von den27000 Hausbesitzern 1222 Frank Steuern bezah-len und drüdcr Andere also weniger als

Z22 Fr. Ferner sind immer viele Witwen, Mi-norennen u. s. w-, welche keine Stimme abgebenkönnen, obgleich sie 322 Fr. bezahlen.

Der Steueranschlag der Gebäude.

180.

Wir haben oben schon bemerkt, dasi die Rolleder Gebäude ein Drittel von dem reinen Ertrageenchält, den die Rolle der Grundstücke hat, undwie wichtig daher der Grundsatz des FranzösilchcnCaiasters se», daß der Ertrag von beidenauf dieselbe Weise besteuert werde. Alsbei uns die Grundsätze des Französischen CatajrcrS ,

angewendet wurden, so beschwerten sich die Städte j

dagegen, indem sie glaubten, daß ihnen groß Unrechtgeschehe. Sie sagten: Ein Haus sey mit keinemGrundstücke zu vergleichen, den» -) bedürfe es bc-