18 Batzen
abweichende Berechnung den Verkehr. Zm Allgemeinen machen 10 Batzen ei-nen Schweizerfranken, wie in Aarau, Basel, Bern, Frciburg, Lausanne, Lucern,Solothurn und Wallis; oder einen Schweizer-Livrc, wie in Waadt; oder 15Batzen bilden einen Schweizer-Gulden, wie in Appenzell, Bern, Graubünden,Lucern, Sanct Gallen, Schaffhausen, Schwyz,Thurgau, Unterwalden, Zug undZürich. — In GlaruS gehen 24 gute Batzen zu 5 Kreuzer oder 30 schlechteBatzen zu 4 kr. auf eine Krone oder zwei Schweizergulden; und in Neufchatel20 Batzen auf einen Ecü (Thaler) von 2 Livres tournois(NeufchatellerFranken).Der Batzen selbst wird gewöhnlich in 4 kr. (in Zürich nur in 3s kr.) oder 10Rappenswie in Aarau, Solothurn, Waadt, Zürich), in Zug aber in 10G Rap-pen, oder in 16 Angst« (in Appenzell, Freiburg, Thurgcku), oder in 16 Pfen-nige (in Sanct Gallen), auch in 15 Angst« oder Pfennige (in Zürich), oder in24 Deniers (in Neufchatel), oder in 28 Heller (in Graubünden), oder 30 Hell«(in Zürich), oder 32Heller (in Sanct Gallen, Schaffhausen, Schwyz, Thurgau,Solothurn, Zug) getheilt. — Von der Rechnungsmünze unterscheiden sich wie-der die ausgeprägten Münzen durch den meist geringern Gehalt. Darnach ist1. Rechnungswerth des Batzen: 1) In Appenzell, Schaffhau-sen und Aargau hat der Batzen 4 kr. oder 16 Angst«, und 1 Batzen ist — 1sgr. 1s pf. preuß.— lOspf.Conv. — 3 kr. 1s ps.Cv. fl. — 3 kr. 31 pf. Rhein.2) In Basel, Bern, Freiburg, Solothurn, Wa adt und Wallis (wo30 Batzen ü 4 kr. einen Thaler, 15 Batzen einen Schweizergulden und 10 Ba-tzen einen Schweizerfranken machen) ist 1 Batzen — 1 sgr. 2s pf. preuß.—10D pf. Conv. 3 kr. 1s pf. Conv. fl. — 4 kr. Rhein. 3) In Graubündenund überhaupt in Bünd enhat der Batzen 1s Schilling oder 4 kr. oder 4s alteoder 6 neue Bluzger oder 28 Heller und ist 11 s pf. preuß. — 8? pf. Conv.
— 2 kr. 2 s pf. Cv. fl. — 3 kr. s pf. Rhein. 4) In Glarus wird die Kronezu 24 gute Batzen — 120 Kreuzer, oder zu 30 schlechte Batzen — 120 Kreuzergerechnet. 1 guter Batzen zu 5 kr. ist — 1 sgr. 6 pf. preuß. — 1 gr. I^pf.Conv. — 4 kr. 1s pf. Conv. fl. — 5 kr. s pf. Rhein.; ein schlechterBatzenaber zu 4 kr. ist — 1 sgr. 2^ pf. preuß. — 11s pf. Conv. — 3 kr. 1s pf. Conv.fl. — 4 kr. 2 pf. Rhein. 5) In Lausanne und Neufchatel hat der Livre10 Batzen und 1 Batzen von 2 Sols oder 24 Deniers tournois oder 36 Deniersfoibles ist — 1 sgr. 2 s pf. preuß. — 10 s pf. Conv. — 3 kr. 1s pf. Conv. fl.
— 4 kr. Rhein. 6) In Lucern ist der Batzen von 4 kr. oder 2s Schilling---- 10s pf. preuß. 8s pf. Conv. — 2 kr. 2s pf. Conv. fl. — 3 kr. s pf.Rhein. 7) In Sanct Gallen ist der Batzen von 4 kr. oder 32 Heller — 1sgr. 2 pf. preuß. — 10s pf. Conv. — 3 kr. 1 s pf. Conv. fl. — 4 kr. Rheür.8) In Schwpz, Unterwalden, Uri undZürich gehören zum Batzen eben-falls 4 kr. oder 32 Heller; er ist — 1 sgr. 3/^ pf. preuß. — 1 gr. Conv. — 3kr. 3 pf. Conv. fl. — 4 kr. 2 pf. Rhein. 9) In Zug ist der Batzen von 4 kr.
— 1 sgr. preuß. — 9s pf. Conv. — 2 ki. 3s pf. Conv. fl. — 3 kr. 1s pf.Rhein. — II. Geprägte Münzen. Nach der Bestimmung der Tagesatzungvom 11. August 1803 sollen aus einer französ. feinen Mark Silber 37 Fran-ken 1 Batzen und 1s Rappen geschlagen , und demnach ganze Batzenstücke zu ei-nem Werth von 11 pf. preuß. — 8 s pf. Conv. — 2 kr. 2s pf. Conv. fl. und 3kr. 1 pf. Rhein., und halbe Batzcnstücke zu 4s pf. preuß. — 3 pf. Conv. —3s pf. Conv. fl. — 1 kr. s pf. Rhein, ausgeprägt werden. Indessen sind nochdie ältern Scheidemünzen der Cantons in Umlauf und werden nach den unter I.aufgeführten Werthen berechnet. So haben die Dreibatzn« in Basel einenWerth von 3 sgr. 3^ pf. preuß. — 2 gr. 5s pf. Conv. — 9 kr. 1s pf. Conv.fl. — 11 kr. 2? pf. Rhein.; ein Einbatznerstück in Wallis hat einen Werth von