Bau — Becher 19
'>» 9? pf. preuß. — 74 pf. Conv. — 2 kr. 1 pf. Conv. fl. — 2 kr. 3 pf. Rhein.;
n» in Neuschatcl den unter 1, 5- angegebenen Werth, in Solothurn den von 1 sgr.
5 1 -E pf. preuß. — 10^ pf. Conv. — 3 kr. 1 pf. Conv. fl. — 3 kr. 3L pf. Rhn.
n, Bau, ein im Herzogthum Oldenburg vorzüglich bei dem Deichbau ge-
rb bräuchliches Feldmaß von 64,000 oldenburg. Geviertsußen oder 364^ rheinland.
te Geviertruthen—5163 Geviertmetres — 51," Ares.
ei Bauscht, Buscht, Bust werden auf Papiermühlen 181 Bogen genannt.
,). Bazar, s. Naher 3.
0 Bazaruca, s. Basaruca.
P- Bazendingle, Gekreidemaß im Schweizer Canton Solothum, 41H
n- par. Kubikzoll groß — ^ Litres — -s preuß. Metze — 1H wiener Becher. Von
in diesem Gemäß gehören 2 zu einem Achtelmäß, 4 zu einem Zmmeli, 8 zu einem
er halben Maß, 16 zu einem Maß, 32 zu einem Doppelmäß und 192 zu einem Mütt.
u, Becher, Getreidemaß an einigen Orten in der Schweiz und in Deutsch-er land, ist mit dem Weinmaß, als: Becher oder Pokal, Vocale (s. d. Wort), nicht
ist zu verwechseln. I. In der Schweiz. 1) In Basel gehören 2 Becher zum
u- Küpfly, 8 zum Müdden oder Scheffel, 16 zu einem großen Tester, 64 zu einem
1 Sack und 128 zu einem Vienzel. Der Becher ist 101^ par. Kubikzoll groß —
n. 2 Litres — 4 preuß. Metze — 4l wiener Becher. 2) In Lucern wird der
oo Becher in 10 Primen getheilt, und 11- Becher gehen auf einen Jmmi, 16 auf
a- ein Viertel, 64 auf ein Mütt und 256 auf ein Malter. Dieser Becher ist 109^
— par. Kubikzoll groß 2^ Litres — preuß. Metze — 4^ wiener Becher,
n II. InDeutschland wird der Becher entweder zum Maß für alle Getreidear-te ten oder nur ausschließlich für Hafer gebraucht. Letzteres geschieht 1) im fürst-
v. lich leiningcnfchen Amte Bischofsheim an der Tauber im badenschen
ne Main- und Tauberkreise, wo der Becher Hafer 737-z- par. Kubikzoll — 144 Vi-er tres — 4 s- preuß. Mehen — 30^v wiener Becher groß ist. 2) Zn der fürstlich
>f. leiningenschen Stadt Lauben oder Lauda in demselben Kreise hält der Becher
m Hafer nur 698/g par. Kubikzoll — 13^4 Litres — 4 preuß. Metzen — 28^v> wiener Becher. 3) Auch in der niederländischen Stadt Gronsfeld in derre Provinz Limburg wird das Getreide nach Metzen, der Hafer aber nach Bechern
rs gemessen. Ein solcher Becher ist 882^ par. Kubikzoll — 17-H- Litres — 5^
fl. preuß. Metze — 364 s wiener Becher. — Zu allen Getreidearten wird der Be-ag cher gebraucht: 1) In Braun schweig. Hier bilden 4 Becher oder Löchel ein>f. Vierfaß, 16 einen Himpten, 160 einen Scheffel und 640 einen Mispel. Ein
1 solcher Becher ist 97-s par. Kbkzoll. groß — I^K Litres preuß. Metzen ----
m 4 wiener Becher. 2) In Carlsruhe im Großherzogthum Baden gehören 10
a- Becher zu einem Maßlen, 100 zu einem Tester, 1000 zu einem Malter und3 1500 zu einen, Zuber. Dieser Becher ist 7^ par. Kubikzoll groß --- Litte
ir. — ^2 berliner Metzen — wiener Becher. 3) In Münster wird jetzt,
ss. . nach Einführung des preußischen Gemäßes, noch oft Getreide mit altem Gemäßag gemessen, wobei 12 Becher zu einem münsterschen Scheffel und 144 zu einem
a- Malter gehören. Der Becher selbst wird in 6 Mäßchen getheilt und ist 97H-
ü- par. Kubikzoll — 1-sA Litres — ^4 preuß. Metz. — 4 wiener Becher groß. 4)
3 In Osnabrück kommen 4 Becher auf ein Viertel und 16 auf einenMcheffel.
- Ein Becher ist 9744 par. Kubikzoll groß — 1" Litres — preiM Metzech — 4 wiener Becher. 5) In Wien und im österreichischen KaiserstaatI. gehören 2 Becher zu einem Futtermaßel (Viertelmaß), 4 zu einem Halbmaßel,m 8 zu einem Maßel, 16 zu einem Achtel, 32 zu einem Viertel und 128 zu einem
o. Metzen. Der Becher selbst wird wieder in halbe, Viertel-, Achtel-, Sechzehntel-m