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ad Röslinum.
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anderst, daDn bloss vndersich könden bewegt werden : sondern der Himmelwürde auch selber nicht lenger lauffen, daun etlicher Künstler motus per-petuus, das ist biss zum Stillstehen. Dann in meiner Astronomia nova isterwisen (thails auch in libro de stella gerühret) das die Sternekugeln ebensowol etwas gleich einer schwäre haben , dadurch sie nit zum lauft’, son-dern vilmehr zum Stillstehen verursachet werden. Soll nun dise proprietas^ vnd diss Stillstehen vberwunden werden : so gehört ein beweger darzu, in
des Menschen Leib eine Seel, in der grossen weiten Welt ein species im-materiata, versans in actu motus, welliche alle Sternkugeln, so dero nahen,vnd also auch die Erdkugel selber mit jhr herumb führe, in dem sie sterckerist dann deroselben Natur, zum Stillstehen geneiget. Dann wann nit einjeder Planet, so wol als die Erde, in sich hielte eine trägheit zum vmb-lauffen, die jne mehr zum Stillstehen raitzete: so würden alle Planeten sogeschwind herumb kommen als Mercurius , weil sie alle nur einen treiberhaben, wellicher in der höch vnd in der tiefte zugleich herumb gehet, vndin einerley zeit.
Hie maint villeicht D. Röslin, der Himmel selber sey diser treiber.Antwort: Nain, dann der Himmel hat nit qualificierte hende vnd klawendarzu, das er damit fessele die runde Sternekugeln. Dann ist er so subtil,wie D. Röslin fürgibt, so wirdt er eben so wenig eine kugel treiben vndvil weniger, als mich zu Prag ein wind vber die Brüggen abwähet. Dannich hab so viel gestudiert vnd erwisen, das zwischen Himmel vnd Erdenvil eine grössere verwandnis seye, als Aristoteles, vnd mit jhme Roeslinusmainet: vnd sich gar von vnden hinauff argumentirn vnd folgern lasse.
Es lasset sich aber D. Röslin verneinen, Sonn, Mond vnd Sterneseyen in Himmel eingeschlossen, derhalben sie wol mit müssen wa derHimmel hinauss gehe. Antwort: Röslin wirdt ohn zweifei nit darfiir halten,das es eine gantz Crystallstarcke kugel vnd einschliessung seye, sonstenwolt ich jne leichtlicht auss dem hin vnd widerschiessen der Cometen wi-derlegen, als wellic-hen dise Himmlische dicke vberal offen stehet, vnd siegar nit hindert oder aussschleusset.
Wann dann die Himlische Materi den Cometen weichet, warumb soltesie nit auch den Sternekngeln weichen, wie ein Fluss einem stillstehendenPfal weichet, vnd sich an jhme theilet. Dann jetzo gesagt, dass die Sterne-kugeln für sich vnd jhr Materien belanget, genaigt vnd genatürt seyen zumStillstehen.
Zu dem wann ich ein Pfund Holtz in ein Kübel mit Wasser wirffe,vnangesehen dass Holtz im Wasser obschwimmet, so wird doch die gantzeKübel vmb eins Pfunds schwärer. Derhalben in gleichen terminis auch derHimmel, wann er schon selber nit schwär ist, dannoch schwere Materienbegreiffen, vnd also auch in toto schwär sein wurde : Darmit dann nit dersubtile Himmel den dicken kugeln den lauff leicht, sondern im gegenspiidie dicke kugeln dem subtilen Himmel den lauff schwär machen würden.
Ja, saget D. Röslin, der Himmel ist nit ein Element wie Wasser oderLufft, sonder ein Forma, die da alle Sternkugeln informirt.
Antwort: Der Himmel ist kein forma ohne Materi, sondern heit in sicheine greiffliche Materi, die kan nit sein ein forma, vil weniger informirn.Dann wer er ohn ein greiffliche Materi, so wer mein vnd Röslini philo-sophia nichts, die wir fürgeben, ein Comet neme sein Substanz vnd wesenauss dem Himmel. Ist aber schon ein forma bey der Materi, so kann doch