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Responsio
Ynd will Ich meine wort setzen, dabey bestehe ich. „Rex GallorumTiQBfisi, sed tamen xareggaqfs Hai rrp grfav xai to doyyia, xai noXkmr ragSiarotag, et quid si ipsius etiam Röslini.“ D. Rüslin hat auff die Jahr1604. 1605. 1606. von grossen xaTaggoyaig in Franckreich gesagt, die habich nit' befinden können. Vnd weil Catastrophe, conversio, ein motus ist,hab ich in contrario gesagt, Rex Gallorum rjQtßat, ist ein Wort, das vilmehr auff die Natürliche dinge gehöret, dann auff die Menschliche: dannvon dem Erdboden sagt D. Röslin, oti i'iQsßsi, das er stillstehe. Hiermitich anzeigen wollen, nit das der König jme lasse wol sein, wie Röslin esaussieget, sonsten wolt ich gesagt haben r,av%a£ei, sondern das seine Sachenin ruhe stehen, auch ohne betrachtung seines eignen fleisses. Damit aberdoch D. Röslino sein Catastrophe etlicher massen salvirt wurde, hab ichmich erinnert, das der besagte König xrmgpaqce (xaregpetpaTo solt ich gutGriechisch gesagt haben, es hette aber nit so wol geklungen wie xatsggacpenach dem Wort Catastrophe), das er nemblich vmbgekehrt oder aussgetil-get habe, Was? Was hat er vmbgekehret? Ttjt gt]Xr]v xat to Soyßa. ImI.exico wird man finden, das gr(Xrj heisset Columna, Seul.- Soyßa ein Sena-tus Consultum, Rathschluss, vnd also brauch ichs, wie würde sich sonstendie Seul zu dem dogma reimen ? Er hat die Pyramidem vmbgestürtzet,das dogma hiervon wider auffgehebt, vnd hiermit D. Röslino vnd vilen an-dern auch jhre gedancken vnd prognostica zuruckgetriben vnd vmbgekehrt,wie dann folgt: xai tour ßtv xaraggoepr} , twt de il-oggaxio&evTojv avaggoqii}.Dann mir hat das Wörtlein Catastrophe so wol gefallen, weil D. Röslinso vil davon prognosticirt, das ich nit gnueg drauff hab alludiren künden,vnd gar Griechisch reden müssen. Vnd weil D. Röslin nun sihet, wie ge-fehrlich er mich vnwissend angegeben, wird er jhme in nachfolgenden schrill-ten wissen zu thun: vnd mir vor nachred vnd schaden sein.
D. Röslin: Was ist im aber nunmehr, das die Jesuiter wider ein-kommen ?
Keppler: Besser wer es für D. Röslinum, es wer dessen dings nurvilmehr zu erzehlen, das sich in Franckreich verkehrt hette: daun mit die-sem wenigen muss sich sein prognosticum de Catastrophe in Galliis ärm-lich beheltfen. Vnd hab ich nit in Sinn genommen, das contrarium dessen,so er hierauff einführet, zu seinem leid auffzumutzen, sondern hab genugdaran, das ich hierauss so dahin erweisen könden, was in nechstfol-genden Worten kombt, „Quod nihil pene frustraneum his verbis perscripse-rit Röslinus.“
D. Röslin: Das die Spanier An. 1605. 1606. den Staden etlichePlätz abgedrungen, treibt mein prognosticum nit zuruck.
Keppler: Hab ichs doch nit darumb eingeführt, solliches zuruck zutreiben, sondern zu erweisen, das es war worden, dann dis ist ein warhaff-tige Catastrophe, Wann dieser vnderligt, so vorhin obgelegen.
D. Röslin: Ich will aber nit dis, sonder vil mehr das gegentheil,nemblich der Staden Freyheit prognosticiert vnd getroffen haben.
Keppler: Ich wette mit D. Röslin vmb etwas, damaln D. Röslinsein epistolam geschriben, habe er gemeint, die Staaden werden huldigen,vnd werde also alles dasjenige, warzu sie diese 30 Jahr hero kommen,welliches D. Röslin in seinem vierten Capitel hoch rühmet, widerumb einCatastrophen haben, das ist zuruckfallen. Dann er hat ja geschriben, essey zum theil erfüllet jetzund im Niderland. Was ist dann damal gesche-