Band 
Volumen VIII. Pars I.
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IV. Astrologica.

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die Christen begeben soll, wan er auch gleich Inen ein Vestung in seinemGebiet zum Pfand einraumete vnd Inen Tribut zusagte: dun er mit ehisterGelegenheitt seinen Vortl wieder ersehen würde, oder machetc Ime anfangsdie Rechnung, dass er hinfiiro die übrige Türckhcn zu bösen Nachpauernhaben werde. Eins glaub Ich, wan die Christen in Europa zusammensetzten,würden sie aller Türckhischen Macht genug gewachsen sein, dan cs dise 10 Jahrehero erschienen, ob diss Reich nit so gar vnüberwiudlieh seye. Es niücsteaber zuvor ein Alexander khomnien, der da, wie jener Statum Graeciae, alsodieser Statum Europae oder doch Germaniae ordnete, dass sic für Einen Manstüenden. Aldiweil aber für jetzo die Christen meinem Verstand nach auchmiiede vnd zum Friden geneigt, darzue vnder sich getheilt seind vnd schwäreeinheimische Krieg führen, pleib Ich darbey, das nach Abgang des Othoman-nischen Geschlechts die Türckhen ihr Regiment mit einem andern bestellen,vnd also noch der Zeitt neben den Christen bleiben werden.

Das vierte Argument Röslini besteht in einer Türckhischen Prophezey,das der Alcoran soll 1000 Jahr wehren. Dass die Türckhen glauben, dasMahomet solliches selbst geredt, bezeugt Röslinus mit 2 Kundschaften, vnddass solliche Weissagung nit zu verachten seye, erweiset er mit exempelnanderer puncten, so Mahomet am selben Ort auch wargesagt.

Hierwider hab Ich nichts vnd berueff mich auff die künfftige experien-tiam. Dan anno 1G22 seind solliche 1000 Jahr auss. Dass aber, zumFünfften, die 1000 Jahr in der Offenbarung Joannis eben dise sein sollen,will mit dem Text nit allerdings vbereinstimmen vnd berhuehet dise Aus-legung deroselben gleichsfals auff dem authore. Wie auch, zum Sechsten, diss,dass er sein Fürhaben mit dem bekrefftiget, das vmb dise Zeitt der Türckhhefftig tobe, wölliches mit den Worten vbereinstimmen solle, das Joannes sagt,nach 1000 Jahren soll der Sathan loss vrerden, die Völckher Gog vnd Magogzum Streit zu versanden. Damit er aber erweise, dass die 1000 Jahr aussseyen vnd Joannes von dem jetzigen Vngarischen Krieg weissage, macht erseinem Fürgeben nach Arabische Jahr, jedes von 354 Tagen, da doch dieArabier nit solliche Jahr zehlen, sondern per Intercalationes Ire summas an-norum lunarium mit unsern Sonnenjahren vergleichen. Vnd weil seine ab-gekürtzete 1000 Arabische Jahr mit dem 1552. Jahr Christi ausslauffen, er-scheinet, dass er auf E. K. Mt. Genesin alludire. Vil liber will ich glauben,was er hernach zu seiner Verwahrung einführt, das die Zahlen magnam lati-tudinem haben. Dan je seidher 1552 solliche impressae nit geschehen, wieanno 1527,29,32 vnd zuvor. Derowegen Gog und Magog, nach RösliniSpraach, vor 1552 viel heutiger gewüettet, als heutiges Tags.

Zum sibenden bringt Röslinus auff die Baan ein Zahl auss der Offen-barung, nämlich 1260, vnd verstehet dasselbige Thier, das so lang tyranni-sieren soll, von der Arianischen im Alcoran bestätigten Ketzerei. Nun findensich von anno Christi 323 biss ins 1583 gerad 1260 Jahr. Weil auch inDaniele für 1260 gesetzt werden 1290, lauffen solliche anno Christi 1613auss, aber von dem Arianischen Concilio 1260 Jahr gerechnet, fallen sie ins1622. Jahr Christi. Hieraus schliesset Röslinus: weil nun die Zeitt auss sei,werde der Muhametismus ausgerottet werden. Ob er nun die rechte Aus-legung getroffen, würdt abermahl die Zeitt geben. Ich wills nit allerdingswidersprechen, aber doch, wan man alles vleissig erwigt, so will nichts an-ders folgen, als dass Joannes das Römische Reich vndern Heidnischen Kay-sern durch diss zehenköpfige vnd sibenhörnige Thier gemeint, die 1260 Tag