Band 
Volumen VIII. Pars I.
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Collectanea ex codicibus Pnlkoviensibus.

grosses, wann einer schon ihme vorgesagt hette, Er wurde ausser seines Vat-terlandts sterben; dann es hatt müssen deren zweyen eins sein, innerhalb oderausserhalb. Wann das ratheu also auf ja vnd nein gerichtet ist, so trifft manallwegen vngeb hrlich den halben theill, vnd fühlet auf den halben theill. Dastreffen behalt mann nach der Weiber art, das fühlen aber vergisset mann,weill es nichts besunders ist, damit bleibt der Astrologus bey ehren. Ich achteeinmall diese Frag kheiner solchen importanz, das sie mit grosser mühe zu-erörttern seye, dann was wühr es auf oder ab, wann der Geborne zue Budt-weiss, oder zue Freystatt stürbe, weill es dorten innerhalb Bühaimb wiihre,da ausserhalb.

Fast gleiche meinung hatt es fürs dritte, mit den Güettern vnd Officiisinner vnd ausser des Vatterlandts. Da hatt der Himmel oder die Nativitetnit vill bey zuethuen. Sondern wer ein guetter Patriot ist, der wierdt sichhie nach seines Herrn vnd Königes gelegenheidt vnd willen richten müssen,ist derselbig ausser des Königreichs (welches je aus des Gebornen Nativitetnicht mag ersehen werden), so mag sich leichtlich zuetragen, das ein fürneh-mer Standt des Künigsreichs dem Hoff beywohnen mues. Sonderlich weillder Geborne dieser Zeitt beym Kriegsswessen heit, da ligt vill an, ob manndes Kriegssvolckhs inner oder ausser Böhaimb bedürfftig, damit dann auchdie Fünffte Frag crörttcrt ist. Wie lang aber zum Virtten er in Kriegswessencontinuirn soll, da khan abermahlen aus der Nativitet nit gesagt werden, wielang der Krieg währen soll, würdt fridt, so ist die liaittung schon gemacht,ein jeder wierdt abgedanckhet, troz das der Himmel oder der Astrologus demGebornen ein anders sage. Ferners vnd wann auch schon der Krieg conti-nuirt, so ligt es hernach an des Gebornen Willehur, ob er beym Kriegsswes-sen lenger zuesezen wolle, oder nit, Vnd weill die Wissenschaft des fürsazesbey dem Gebornen selber ist, so geschieht dem Astrologo vngüetlich, das er* mit dieser Frag versucht wierdt. Etwas förmlicher ist die 6. Frag, ob eincontinuirliches Glückh im Kriegsswessen zuehoffen? Dann hie sihet es einerDeliberation gleich, da mann allerhandt raotiven zuegemiieth führet, vnd dar-umb nit eben an eine allein gebunden ist. Ich khan aber auch bey diesemPuncte anderst nit dann generaliter andtwortten, nemblich das GlückhlicheDirectiones Medii Coeli ad Sextilem Veneris, Sextilem Saturni, Sextilem Jovis,Trinum Mercurii zwischen dem 10. vnd 45. Jahr des Alters fürhanden (dieseind in der Vorigen Beschreibung zwischen das 47. vnd 52. gesezt gewest),dahero Ich vernünfftiglich ziterachten habe, der Geborne werde seine Dexte-ritet vnd vernunfft brauchen, es seye inn oder ausser des Kriegsswessen. Dannob schon diese Planeten nit eben die Kriegssgötter seindt, so ist doch be-khandtlich, das heuttigs tags das Kriegsswessen eine ganze neue Welt worden,in welcher allerley negociirt würdt, vnd also ein jeder Planet seiner art vndNatur darbey findet.

Die übrige 4 Puuctcn seind von Feinden. Hie würt mir zuegemessen,das ichs gar woll errathen habe .... Ich verspüre aus allen Fragen, das derGeborne voller Aberglauben seye, vnd ein Ding nit, wie es vorgesagt wahr,sondern nur wie es vngeführ gerathen, aufneme vnd aussdeutte. Ich hab nitvom blinden Glückh geschrieben, wie dasselbige ihme vill Feindtschafftenübern hals bringen werde, sondern ich hab des Gebornen Natur beschrieben,vnd was ich vermaine, was er für Vntugenden oder tugenden an ihme habenwerde. Auf dieses fundament hab ich eben dasjenige gebauet, was in derPolitica die tägliche Erfahrung mit sich bringt.... Mit beschreibung der