IV. Astrologica.
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Natur des Gebornen würdt er selber am besten wüssen wie ichs getroffen,mit vorsagung aber der Feinden, begehr ich mich nit herfür zuebrcchen, wannes gerathen ist, ohne mitfolgung der gesezten fundament, vnd Natur. Ich be-sorge derohalben, ich habe der Vorigen beschreibung mehr Schandt dann Ehr.Dann was ich gesezet, dessen würdt ohn Zweiffel das lauttere Gegenspill er-folgt sein, dann mit den Malcontenten in Böhaimb hatt es einen kläglichenAussgang genomen, derohalben dann der Gehörne, als ein Gebohrner Böhaimb,der noch im Ivriegsswessen versirt, nit mit, sondern wider dieselbe malconten-ten sich gebrauchen haben lassen mues. Allweill nun es an diesem funda-ment ermangelt, wierdt ohn Zweiffel auch khein Feindfschafft oder Vngnadtvon dem Höchsten Haubt in Böhaimb nit zuebefahren sein.
Das die Böhaimb selber seine Feindt sein sollen, ist ohne noth, das esvon einem Astrologo vorgesagt wierdt, dann wer ein Böhaimb ist, vnd inner-halb des Königreichs sich also verhelt, wie ich gesezet, den wierdt mannsonder Zweiffel nirgendt anderst wol besser khencn oder mehr hassen, alseben in Böhaimb. Der Geborne bespigelt sich aber woll ob ichs getroffen,vnd so dasselbige wahr, so khöndte ich ihme "nit guett darfür sein, das nitdie starckhe competenzen durch Übels angebeu ihme auch ausserhalb Böhaimb,vnd gar die Hohe Potentaten zue feinden machen werden.
Was andere Astrologos bey diesen Puncten dahin vermocht, das sie demGebohrnen seine Landtsleuth zue feinden geben, das achte ich daher khomensein, dieweill sie das Signum Bohemiae, ist der Lew, in domo Septima Hos-tilitatis gefunden, dann es haben die alten Astrologi das Königreich Bühemvudern Lewen gesezt. Vnd auf diese blosse aussteillung der Länder vnderdie Zaichen will der Gebohrnc, wie Herr von Taxis schreibet, sonderlich villhalten. Ich trag aber lautter sorg, sie haben des khein stärckher Vrsach ge-habt, dann allein, das sie auf die Insignia, vnd auf den Lewen mit dem dop-pelten Schwanz gesehen. Wiewoll Nage’ius vnd andere abergläubige Leuth'"lautter Göttliche Hieroglyphica drauss machen wollen, denen muss mann nurihre weiss lassen.
Sonsten haben die Astrologi woll ein zimlich gueth Principium von Na-türlicher Zuenaigung oder Widerwillen der Gemüether, aus Gegenhaltung zwoerNativiteten hergenomen. Wann ich nun der Kayl. Maitt. als Königs in Bö-llern Nati vitet gegen dieser betrachte, findte ich die Lunam von dorten perQuadratos Martis et Jovis verlezet, So auch Solem per oppositum Martis.Hingegen dorten Solem von hie per Quadratum Martis , Item Lunam et imumCoeli von hie per Oppositum Saturni: doch Gradus Ascendentes baider ort-then vnversehret. Also wurdte nun hierauss abzuenemen sein, das zwischenbeeden Gebohrnen nit sonderliche Affection vnd Zuenaigung, aber woll aller-handt laesiones zuerwartten sein wurdten. Es hatt sich der Gebohrne ver-nünfftiglich zuebesinnen, das eine bösse Zeitt vnd gewonhaidt aufkhomen, diezwar sonsten bey Soldaten breuchig, vnd er villeicht selber auch practicirthaben mag: Nämblich das mann schlechte Würth gibt, vnd zehret allweillmann hatt, wann es zerrindt, so sucht mann ein Vrsach zue dem der etwasbehalten oder erobert, vnd ropfet denselben auch. So nun der Gebohrne sichvnder den beguetterten befindet, mag er ihm woll einbilden, das er ein Bö-haimb, vnd das diesser Zeidt die Verachtung auf der Nation lige, ohne vnder-scheidt des Schuldigen vnd Vnschuldigen bey dergleichen Raubvögeln V ndAngäbern. Mag derowegen neben Verhüttung allerhandt Verbrechens, sich
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