22 I. §. 6. Vergleichung der Quecksilber- und Metallthermometer
Ferner ist Z'z die Veränderung der Zinkstange für 1° R., und Z'edie Veränderung einer gleich langen Eisenstange. An dem Metallthermometerzeigt sich aber der Unterschied der Ausdehnungen gleicher Längen von Ei-sen und Zink, folglich ist auch für 1 0 R.
p - Z'(z'-e')
und daher z — e ~ -A . 2.
z
Für die übrigen Stangen erhält man analoge Ausdrücke.
Nach den Ermittelungen in §. 5. und den vorhin gefundenen Angabendes Metallthermometers bei 0° R. findet man die Längen der 4 Mefsstangenim schmelzenden Eise wie folgt:
E' = 1728^130 — 2,14451 in = 1727.6708
E" = 1729,4930 — 2,19595 in = 1728,2832
E"’ = 1729,0276 — 2,14156 m" = 1727,8217
E n — 1729,0659 — 2,17568 m ,v = 1727,8370
Da nun die Zinkstangen um die Länge der Stahlkeile (z± 26,^0) undum die Angabe der Metallthermometer kürzer als die Mefsstangen sind, soerhält man:
, l l
Z = 1727,6758 — 26,0 — 2,1445 = 1699,5313
Z" = 1728,2832 — 26,0 — 2,1960 = 1700,0872
Z"' = 1727,8217 — 26,0 — 2,1416 = 1699,6801
Z"' = 1727,8370 — 26,0 — 2,1757 = 1699,6613
Mit Hülfe dieser Werthe findet man nun aus den Formeln 1. und 2.die Ausdehnungen für 1° R. wie folgt:
e ~ 0,000013921e = 0,000013735
m
e — 0,000014585€ ,v — 0,000014405
e — 0,000026688
C = 0,000025345e" = 0,000026332e" = 0,000025926
z — 0.000040609z = 0,0000390S0
nt
Z ~ 0,000040917•S lv = 0,000040331
In Bezug auf die Mefsstange J\ß II mufs bemerkt werden, dafs dieZinkstange des Metallthermometers ihre Lage auf der Eisenstange etwas ver-ändert hat, und dafs die Mitte ihrer Schneide nicht mehr genau dem senk-rechten Stahlkeil gegenüber liegt.
1834 wurden in Königsberg (Gradmessung Seite 32.) die obigen Wer-the sämmtlich gröfser gefunden, und zwar: