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Die Küstenvermessung und ihre Verbindung mit der Berliner Grundlinie / ausgeführt von der trigonometrischen Abtheilung des Generalstabes ; hrsg. von J. J. Baeyer
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84
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84 II. §. 18. Ermittelung der wahrscheinlichsten Richtungen u. s. w.Hieraus erhält man nun:

1) Die wahrscheinlichsten Richtungen, indem man den Annahmen die ge-fundenen Werthe von A, B, C hinzufügt:

Buschkau

0°

0'

0"

0,"147 Reduction aufs Centrum.

Stegen ....

51

22

37,019 + (12)

Trunz .

93

55

49,868 (13)

31,"631 Reduct. auf d.astron. Pfeiler.

Talpitten

137

33

28,050 + (14)

Die Ausdrücke (12), (13) und (14) beziehen sich auf die Verbesserun-gen, die aus den Bedingungen im Dreiecksnetz hervorgehen.

2) Die Gleichungen 12., die in der Gradmessung mit P, Q, R bezeichnet sind.

[12] = + 22,0000 (12) 7,6667 (13) 6,3333 (14)

[13] = 7,6667 (12) + 23,3333 (13) - 10,0000 (14)

[14] = 6,3333 (12) 10,0000 (13) + 22,6667 (14)

3) Die Gleichungen 13.

(12) + 0,0692 [12] + 0,0383 [131 + 0,0362 [14]

(13) = + 0,0383 [12] + 0,0740 [13] + 0,0433 [14]

(14) = + 0,0362 [12] -f- 0,0433 [13] + 0,0734 [14]

Bei der Ausgleichung des Dreiecksnetzes kommen nur diese letzterenGleichungen in Betracht; es sind daher bei den Beobachtungen auch nurdiese Gleichungen aufgenommen und die ersteren ganz weggelassen worden.In der Gradmessung in Ostpreufsen dagegen sind die letzteren Gleichungenweggelassen, und die ersteren bei den Beobachtungen aufgeführt worden.