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Die Küstenvermessung und ihre Verbindung mit der Berliner Grundlinie / ausgeführt von der trigonometrischen Abtheilung des Generalstabes ; hrsg. von J. J. Baeyer
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nach der Methode der kleinsten Quadrate.

tional zu setzen Die obige Behandlung der Aufgabe setzt voraus, dal's keine beständige Gröfse sei, es leidet indessen keinen Zweifel, dafs die aus derVeränderlichkeit von k hervorgehende Unsicherkeit, die der Beobachtungsfehlerbei weitem ubertrifft; es giebt aber kein Mittel, diese Veränderlichkeit ihremWerthe nach zu schätzen, wodurch sie sich der Rechnung gänzlich entzieht.

Anmerkung. Wenn Barometermessungen in ähnlicher Weise angeordnet werden, so sinddie gemessenen Höhenunterschiede innerhalb mäfsiger Grenzen unabhängig von den Enl-fernungen, aber abhängig von den Veränderungen, welche ein festes Barometer in derNähe, während der Zwischenzeiten der Beobachtungen anzeigte, weil bei veränderlichemBarometerstände die Höhenmessung unsicherer wird. In diesem Pall erhalten die Be-dingungsgleichuugen die Form:

0 = a J 1

und die Gewichte der Verbesserungen können den Veränderungen eines festen Baro-meters umgekehrt proportional gesetzt werden.