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Die Küstenvermessung und ihre Verbindung mit der Berliner Grundlinie / ausgeführt von der trigonometrischen Abtheilung des Generalstabes ; hrsg. von J. J. Baeyer
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X. §. 109. Bestimmung der mittleren Strahlenbrechung.

491

EichstädtBerlin . .EichstädtEichbergEichbergColberg .Colberg .Krugberg

Anzahl d.Beob.

4

4

522294

z und z 1

90° 5' 10", 17)90 8 17,52)

90 8 36,92)

90 11 4,19)

90 11 44,25)90 11 54,58)90 6 54,27

90 13 41,14)

+z' 180°13' 27",69

19 41,1123 38,83

20 35,41

Tb

0,507

0,601

0,517

0.607

k

Entfern.

Gewicht.

0,1334

14798,4

243

0,1228

21378,2

209

0,1029

25113,8

158

0,1062

21946,3

410

Hieraus erhält man für den mittleren halben Tagebogen = 0,513 denmittleren Werth von

k = 0,1239

und Log. ,J7 (1 k) = 8,4408010 (für v = 52° 30' 16")

Vergleicht man die Ergebnisse aus i, 2 und 3, so scheint daraus zufolgen, dafs die Strahlenbrechung nicht blofs für Richtungen welche über dieSee gehen, sondern auch in der Nähe der ganzen Küste gröfser ist als imInnern des Landes.

Aus 2 folgt k o,i362; aus der Gradmessung Seite 197 0,1370Aus 3 folgt k 0,1239; Struve fand o,l237 ^

Die Werthe welche Gaufs (0,1306) und Coraboeuf (o,i285) gefundenhaben, liegen dazwischen.

Die Berechnung der Höhenunterschiede wird in den folgenden §§. fürnicht gleichzeitig gemessene Zenithdistancen, nach der FormelKh s cotg. (2 ££! (i_£) )

geführt, und der Werth von ~ (ik), wo nicht ausdrücklich ein anderer er-wähnt wird, für die Küsten-Dreiecke aus 2, für die Dreiecke von Bahn bis-über Berlin hinaus, aus 3 genommen werden.