X. §. 109. Bestimmung der mittleren Strahlenbrechung.
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EichstädtBerlin . .EichstädtEichbergEichbergColberg .Colberg .Krugberg
Anzahl d.Beob.
4
4
522294
z und z 1
90° 5' 10", 17)90 8 17,52)
90 8 36,92)
90 11 4,19)
90 11 44,25)90 11 54,58)90 6 54,27
90 13 41,14)
+z'— 180°13' 27",69
19 41,1123 38,83
20 35,41
Tb
0,507
0,601
0,517
0.607
k
Entfern.
Gewicht.
0,1334
14798,4
243
0,1228
21378,2
209
0,1029
25113,8
158
0,1062
21946,3
410
Hieraus erhält man für den mittleren halben Tagebogen = 0,513 denmittleren Werth von
k = 0,1239
und Log. ,J7 (1 — k) = 8,44080—10 (für v = 52° 30' 16")
Vergleicht man die Ergebnisse aus i, 2 und 3, so scheint daraus zufolgen, dafs die Strahlenbrechung nicht blofs für Richtungen welche über dieSee gehen, sondern auch in der Nähe der ganzen Küste gröfser ist als imInnern des Landes.
Aus 2 folgt k — o,i362; aus der Gradmessung Seite 197 — 0,1370Aus 3 folgt k — 0,1239; Struve fand o,l237 ^
Die Werthe welche Gaufs (0,1306) und Coraboeuf (o,i285) gefundenhaben, liegen dazwischen.
Die Berechnung der Höhenunterschiede wird in den folgenden §§. fürnicht gleichzeitig gemessene Zenithdistancen, nach der FormelK—h — s cotg. (2 — ££! (i_£) )
geführt, und der Werth von ~ (i —k), wo nicht ausdrücklich ein anderer er-wähnt wird, für die Küsten-Dreiecke aus 2, für die Dreiecke von Bahn bis-über Berlin hinaus, aus 3 genommen werden.