mit Versuchen zur Bestätigung derselben.
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seren Regenbogen, und sucht das Brechungsvermögen der Ma-terie, ■welche sich in diesem Falle im inneren Raume desDunstbläschens befinden muis. Er findet den Exponenten desBrechungsverhältnisses derselben —p Wir kennen jedoch keineMaterie, welche im Brechungsvermögen dieser nahe käme; siefällt in dieser Hinsicht zwischen den liquiden und luftförmigenMaterien , doch näher an letztere *).
Herr Hofrath J. T. Mayer erklärt in seiner Theorie derHöfe **) dieses Phänomen durch Duuslbläschen. Ihm zufolgeentstehen die Höfe grofser Art durch Brechung des Lichtesin der wässerigen Hülle der Bläschen. Der hohle Raum desDunstbläseheus wirkt hier ähnlich so, wie in Huygens Theorieder undurchsichtige Kern der gefrorenen Dunslkügelchen.Hiebey mufs man jedoch von der vollständigen Reflexion an derzweiten Fläche des Dunstbläseheus, von welcher unten die Redeseyn wird, ahslrahiren, wegen welcher unter diesen Umständennicht hier, sondern da wo die vollständige Reflexion beginnt,eine helle Stelle mit einem Male aufangen könnte. Höfe, beywelchen die rothe Farbe nach aussen liegt, erklärt Herr Hofr.Mayer durch zweymalige Reflexion der Strahlen, im innerender Dunstbläschen; er verfolgt den Weg des Lichtes durch
mathematische Rechnungen und sehr ausführlich.
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Dr. Brewster brachte durch einen interessanten VersuchLichtkreise hervor. Er benetzte eine Glastafel mit einigenTropfen einer gesättigten Auflösung von Alaun, welche schnellzu kleinen dem Auge kaum sichtbaren Octoedern, in verschie-denen Richtungen liegend, krystallisirten. Hielt er diese Tafelzunächst an das Auge und sah durch dieselbe nach der Sonne,oder nach einem Lichte, so beobachtete er drey Lichtkreise inverschiedenen Entfernungen vQm leuchtenden Körper. Der
*) Gilberts Amialen d. Phys. 1802. B. 2. S. 414.
Comment. societ. reg. scienl. Gotting, ad an. 1804.