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Deutschland.
lcrarbeit, Weberei. — sRothenburg a. d. Neiße, 800 E. — NIesky,Dorf, 600 E. Herrnhuter theologisches Seminar und Schule. Kutschen-,Blech-, Baumwoll- u. a. Fabriken. — s Hoperswerda a. d. Schwarzen El-ster, 1850 E. Strumpf-, Handschuh-, BaumwvU-, Band- u. a. Fabriken.Wichtige Eisenhütte Burghammer. — währau, Flecken, 2800 E- Schloß.Kalkbruch; Eisenhütte. — Meffersdorf im Kreise Lauban am Fuße der8300 F. hohen Tafelßchte, 2300 E. Schloß des Landgrafen von HessenNothenburg. Granatschleisereien, Bleichen.
Standesherrschasten: 1) Muskau — 9Q-M- 9800 E., dem Fürstenvon pücklcr Muskau gehörig. — Muskau a. d. Neiße, im Kreise Rothcu-burg, 1400 E. Schloß. Tuchweberei, Wachsbleiche, Töpferei, Alaunberg-werk. Das Hermannsbad in romantischer Gegend.
2) Seidenberg, dem Grafen von Einsiede! gehörig, mit der Stadtgl. N. an der Katzbach, 1000 E. Tuchweberei.
IV. Provinz Sachsen.
— 455O. M. 1,465,000 E. Sie begreift die Altmark, dasHeczogthum Magdeburg, Fürstcnthum Halberstadt,Theile des ehemals zum Königreiche Sachsen gehörigen Leipziger-,Thüringer-, Meißnischen- und Wittcnbcrgcr Kreises,der Grafschaft Mansfcld, des Elchsfeldes, ehemalige freieReichsstädte, Mainzische u. a. Gebiete. Die Provinz ist durchviele fremde in ihrem Umfange liegende, oder sich tief in sie hinein-stccckcnde Gebiete, namentlich von Braunschweig, Hannover, Anhalt,Schwarzburg, Sachsen Weimar und Koburg sehr zerrissen; so wie da-gegen einige Districte derselben ganz von Sächsischen und ReußischenGebirgen umschlossen werden. Mehr als die Hälfte des Landes in N.und O. gehört zur N. Ebene Deutschlands und besteht zum Theil ausSand- und Hcidcbcncn, die von Hügelketten (die Hellbergein SW. von Gardelcgen — 450 F., der Stackcnberg — 400 F.)durchschnitten sind, wird aber im Hcrzogthum Magdeburg, Halberstadtund in den S. Provinzen sehr fruchtbar und geht dort in höhereschön bewaldete Hügelketten, die Hainleite, den Hainich,zwischen Wipper und Helbc (mit dem 1300 F. hohen Heidelberg e)die Finne, zwischen Unstrut und Jlm, Dün u. a. über, di? auf der6 bis 800 F. hohen Hochebene (der Ohmberg westlich von Nord-hausen — 1600F., die Brchmer Höhe, Wasserscheide zwischenWeser und Elbe, — 1240 F.), zwischen dem Thüringer Walde unddem Harze sich ausbreiten, von welchem letztem ein Theil des Nie-derharzes mit dem höchsten Gipfel, dem Brocken — 3500 F. undder Heinrichshöhe — 3180 F., hierher gehören. Der Thürin-ger Wald mit dem 2200 F. hohen Dolmar, berührt das Landnur in dem ganz von der Provinz getrennten Theile der GrafschaftHcnneberg. Ein großer Bruch in NW. an der BraunfchweigischcnGränze, der Drömling, ist zum Theil entwässert. Die ganze Pro-vinz (mit Ausnahme einiger kleinen Distrikte an der W. Gränze unddeS Thüringer Waldes) gehört dem Gebiete der Elbe an und liegt