Band 
Erster Theil.
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261
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Preußen. Sachsen. Merscburg. 26t

chem noch das Andenken an den 934 über die Ungern erfochtenen SiegHeinrichs I. fortdauert.

g) Grafschaft Mansfeld. Die Grafen von Mansfeld, seit 1690 Rcichs-fürstcn, starben 178» anS und daöLand fiel an die beiden Lehnsherren, denRönig von Preußen und Kurfürsten von Sachsen. Der Preußische An-,theil kam 18N7, der Sächsische 1808 (jedoch ohne Artcrn) an das König-reich Westfalen, nach dessen Auflösung letzterer ganz Preußisch wurde. —ch Mansfeld, 135» E. Altes jetzt fast ganz abgebrochenes Schloß. Kupfer-hütte. Sibikcrodcr Steinbrüche. — Hcttstädt an der Wipper, 36»»E.Kupferhütte mit Silbergcwinnung, Vitriolhütte. — Lrmslcbcn (vcrgl. b)an der Sclkc, 185» E. Wollweberei, Gerberei, Ölmühlen. — wippra ander Wipper, 95» E. Strnmpfwcbcrci. — Bei Leimbach an der Wipper,60» E. Kupfer- und Vitriolhüttcn. Die schön erhaltene Burg Falkenstcinunweit der Sclke. —-s Eislebcn, (425 F.) 700» E. Schloß. Martin Lu-ther geb. 1V. Nov. 1483. In scincin GcbnrtShanse eine Arnicnschnle, inder AndccaSkirche seine und Melanchthonü Büste. Vergamt, Gpmnasinm,Litcrarische Gesellschaft. Silber- und Kupfergrnben. Tabacksfabrik. —Schraplau, 1»V»E. Braunkohlen-, Stein- nnd Marmvrbrüche. — BeimDorfe Venstädt Porzelanthon, der in der Berliner Fabrik verarbeitet wird,nnd bei Fricdeburg eine Kupfcrhütte nnd Salpetcrsiederci. — Alslebcn ander Saale, 1450 E. Schloß. Kümmelban. — Gerbstädt, 1750 E. Ku-pfergrnbcn. Bei dem Flecken Seeburg der süße und salzige See. — Ar-iern an der Unstrut im Kreise Sangcrhausc», 2450 E. Schloß. Salzwcrk.(—58,000 Ztr.)

I>) Der Saalereis des Hcrzogthums Magdeburg. — ch Halle (280 F.4an der Saale, 25,00» E. Vorstädte Glaucha und Neumarkt. AltesSchloß Moritzburg. Marienkirche mit Bibliothek. Obcrbergamt. Univer-sität (1200 Studenten) gestiftet 1694, mit der Wittenbcrgischcn vereinigt1817. Gesellschaft für Naturkunde, für Thüring. Sächsische Geschichte nndAlterthümer. Gpmnasinm, Kunst- nnd Bauschule, Irrenanstalt, Fräulein-stift; 3 Bibliotheken. Wichtiges Salzwerk (25»,»»» Ztr.) mit reicherSoole, dessen Arbeiter, Halloren genannt, in Sitte und Sprache ihre Wen-dische Abkunft verrathen und unter eigenem Gerichte nnd Rechte stehen.In der Vorstadt Glaucha die Fränkischen Stiftungen gegründet von Au-gust Hermann Franke 1695, dessen Bildsäule 1829 im Hofe der Stiftun-gen aufgestellt ist, eine große PcnsionSanstalt, Waisenhaus, Pädagogium,Gpmnasium, Real-, Bürger- und Armcnschulc, Kunst- und Naturalicn-sammlung, Bibliothek, Bibcldruckerci, Buchhandlung, Miffivnsanstalt undApotheke in sich schließend. Unter den Gewerben der Stadt zeichnen sichdie Woll-, Leder-, Strumpf, und Stärkefabriken aus. Chemische Fabrik.Lcrchcnfaug, Garten- und Obstbau. — Bei dem Dorfe Gicbichenstcin dieRuinen der alten Burg gl. N. — ^ wettin a. d. Saale, im Saalkrcisc,3000 E. Bcrgamt, Steiukvhlcngrubcn, Zichorien- und Tabacksfabrik. Diealte Burg Winkel, einst Sitz der Grafen v. Wettin, Ahnherrn der Säch-sischen Regentenfamilicii. — Böthe,»bürg, Dorf, l»»»E. Kupferwcrke,