Band 
Erster Theil.
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Deutschland.

Hüttenamt; Eisengießerei. Trümmer der Stammburg HerZ Grafen vonSapn. — Am linken Rheinufcr liegen.' Rhense oder Rhens, 145V E. DieStadt war Rurkölnisch, aber ganz vom Triersche» Gebiete umgeben. Inder Nähe der im Revvlutionskriege zerstörte, 1814 ganz weggeräumte Rö-nigsstuhl, eine ErhöhWig von 14 Stufen mit 7 steinernen Sitzen untereiner von S Säulen getragenen Kuppel, die mehrmals bei der Wahl Deut-scher Könige gebraucht ist und auf welcher der Kurvcrein 1388 geschloffenwurde. Maximilian I. saß hier 1483 zuletzt. Vier Steine bezeichne» kaumnoch den Ort. — Die Rheininsel» ivberwerth und Niedcrwerth. — En-gere, Städtchen am rechten Rheinufer. Schloß. Spuren des RömischenPfahlgrabens der sich vom Taunus zum Sicbcngebirge hinzieht. — wm-ningen ». d. Mosel, 1100 E. Weinbau, Mineralquelle. Burg Stolzen-fels. — ch Maien, a. d. Nette, im fruchtbaren Maifcldc, 3600 E. Schloß.Tuchweberei, Papiermühle, Mineralquellen; vorzügliche Mühlstcinbrüche.Das fruchtbare Maifeld zwischen Mosel und Rhein. — Münstermaifeld,1500 E. Tuchweberei, Gerberei. — In der alten Grafschaft Virneburg,welche I5S3 an die Grafen von Löwenstcin Wcrtheim fiel, liegt der Fleckengl. N-, in der traurigsten Gegend der Eifel; Steinbrüche. — Beim DorfeAlke» an der Mosel die Burg Turant. — Rochheim, Rochem a. d. Mo-sel, 2300 E- Weinbau, Pvttafch- und Safftanfabrik, Tuchweberei. SchloßEltz auf der Eifel, den Trümmern der Burg TrutzEltz gegenüber; derWaffersall der Eltz. — Die alte winneburg in der Herrschaft Ivinneburg,welche mit Beilstein 1652 an die Freiherr» (seit 1679 Reichografen) vonMetternich kam. — Bei dem Dorfe Bertrich warme Quellen und eineBasalthöhle, die sogenannte Räsegrotte. — Bei Minen, 950 E., auf derEifel, ein sogenanntes Maar (Landsec), ein alter, von steilen Felsen um-gebener Krater. Schicfcrbrüche. — ch Zell a. d. Mosel, 1750 E. Wein-,Obst- und Flachsbau. — Bcilstein, Flecken a. d. Mosel. Weinbau. Inder Nähe die Burg gl. N. — Gberwesel am Rhein und wie die folgendenÖrter im Kreise St. Goar, 23vo E. Weinbau. Tuchweberei. Lachsfang.Trümmer der Gchänburg. Der Lurleifelsen. Bei ttiederheimbach dieTrümmer der Burgen Soneck und Heimburg. Schauerliches Gebirge anbeiden Ufern, der Roßstein und Rummelstein. — Boppard am Rhein,3300 E. Gerberei, Thonpfcifenfabrik, Schifffahrt, große Baumwollfabrikim Kloster Marienberg, Holz- und Kvhlenhandel. Trümmer des altenKönigshofes. — Bei tVerlau Blei- und Silbergrubcn. — Am rechten Rhein-ufer beim Dorfe Gberhammerstein die Burg Hammerstein.

b) Ehemals Rurpfälzische Gebiete: die Grafschaft Sponheim, welcheRurpfalz (Krcuznach, ^Sponheim, Trarbach, Enkirch, Traben, Kastellan»)und Baden (Kirchberg) schon seit dem XV. Jahrhundert besessen haben,und das Fürstenthum Simmern (Simmern, Stromberg), ch Simmcrnauf dem Hundörück, 2600 E. Gerberei, Strumpfwirkerei, Eisenhammer. —Rirchberg in der rauhcstcn Gegend des Hundsrücks, 1300 E. Schloß.Flachsbau. — Rastellaun, lOvo E. Trümmer eines alten Schlosses. Flachs-bau. — Dacharach am Rhein, 1650 E. Saffianfabrik, Weinbau, Eisen-