Band 
Erster Theil.
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Hannover. Lüneburg.

1822 ausgeloset.und beide Antheile der gräflichen Häuser Stollberg(Stollberg und Wernigerode) sind nun StandeShcrrschaften.Sie liegen am südlichen Abhänge des Harzes, haben mehr Viehzuchtals Ackerbau, und envas Bergbau, aber verschiedene nicht benutzte Mi-neralien.

Neustadt unterm Hohnstcin, 700 E. Schloß, in welchem die gräflichStollberg Stollbcrgische Kanzlei und das Unterconsistorium. Nahe dabeidie Ruinen der alten Burg Hohnstcin. Alabasterbrüche bei Steigcrthal.— Bei den, Dorfe werna die Kelle, eine Höhle mit tiefem Teiche; beiSulzhain Eisengrubcn lind der Rrodonsbcrg. — Bei Rrimdcrode Ala-baster. — Sophicnbof, gräflich Stollberg Wernigervdisches Forstamt mit2va E. Unterconsistorium. — Am Poppenberge auf Stollberg Wcriiigcrvdi-scheni Gebiete Steinkohlen- und Brannstciugruben. — Altes Vraunschwei-gisches Eigenthum ist Jlfels, Flecken an der Bäre, 650 §. Hvhcitscom-niissariat, Superintendcntur. Pädagogium in dem ehemaligen Kloster. Pa-piermühle.

I!I. Landrostei Lüneburg

oder 8) das Fürstcnihum Lüneburg — 201 Q.M. 305,000 E,Es ist dies das eigentliche Stammland der Billingschcn Fürsten,denen 066 die Hcrzogswürdc in Sachsen übergeben wurde, und derenGüter auf die Gneisen vererbten, daher ältestes Allodium des LandcS-hcrrn, 1235 unter Herzog Otto dem Kinde nebst Bcaunschwcig undden anderen alten Provinzen Reichs lehn geworden und seit dessenTode ununterbrochen ein von dem Gebiete der Wolfcnbüttclschcn Liniegetrenntes Hcrzogtbum bildend, seit 1705 nach Herzog Georg Wil-helms in Zelle Tode mit Kalcnbcrq vereinigt. Die damit verbunde-nen Grafschaften Danncnbcrg und Lüchow (etwa die ÄmterDanncnbcrg, Hitzackcr, Lüchow, Scharncbcck und Wustrow) wurden,jene >303, diese 1320 erkauft, bic beiden Laucnburgischcn ÄmterNeuhaus und Artlenburg 1816 damit vereinigt. Es ist fast völligeEbene; kahle Sandflächen sind selten, vielmehr ist der Boden, wo ernicht bebauet ist, entweder mit weiten Waldungen aus Nadel- undund vortrefflichem Laubholze, oder mit oft mehr als Fuß langer Heidebedeckt, oder bildet große Moore. Zwei Drittel des Bodens ist Heide,Bruch und Moor, ^ ist Wald. Hügelketten, bis über 300 F. hoch,durchziehen in vielen Gegenden diese Fläche. Meilcngroße Streckensind ohne Änbau, der jedoch bei den Dörfern und Höfen nirgend fehltund sich von Jahr zu Jahr weiter ausdehnt. Sehr fruchtbar sind dieElbufcr, die ergiebigen Marschboden haben, und selbst an den kleinenHcidflüssen sind gute Wiesen. Das Land ist theils Elb-, theils W c-scrgcbiet; eine von Bodcnteich nach Bispingcn gezogene Linie bildetdie Äasscrschcidc. Die Elbe nimmt die Aland, Je ehe, Ilmenau(mit der Gerda» und vielen kleinen Auen, Ncetzc und Luhe)und die Seeve, auf. Der Weser führt die Aller die Leine, Fuse,Ocker, Jsc, Örzc und Bohme zu; auch dicWümmc entspringthier, so wie die zur Elbe gehende Ostc und Este. Landwirthschaft