Band 
Erster Theil.
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Holland.

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Kammer sind öffentlich. Die ordentlichen Ausgaben werden immerauf zehn Jahr bewilligte Alle Vorschlags »gelangen vom Könige zuerstau,die zweite Kammer. .JedgPrvvinz hat ihre» besonderen Stände,dje aus Abgeordneten des.Ritterstandcs, der Städte und der Dörferbestehen: , in jeder Stadt..sind, Malz,lco llegj,en., um die Stellen imStadrathe zp besetzen. ^^sg^Provmziafsttinhc beuchen die Kosten des,Provjnziqlverwallung, «Men' chie.AbPoronctcn,^uc,^, zweiten Kammer,und "beaufsichtigen alle öffentlichen , Aiiaclögcnhci'tesi .tzer Provinz. D'ichöchstensDchkrden sind "dä^'A g binetssii'iiri ste'ri um, die Obek-rechcnkÄmmer, Domarncchkammcr,'der Handels- und Co-lonienrath, die Gvnörald^tctivir der Polizei u. a. Ander Spitze jeder Prvviil^ steht ein Goudb^neur, der in den ein-zelnen "Bezirken die Bez-irkseommijisairs oder Untcrintcn,bauten unter sich hat. Die höchsten Znstizdehördcn sind der hoheRaithder Niederlande, die drei hohenniGsrichtshöfc, derhöhe Finanzhof und cher hohe Militairg^xichtshosi, Nie-dW-Instanzen bilden die Crimjnalg^richt^, Civiltribunälr,Handels- und Sciedensgerrchtc. Das gguze Land ist in 3PMzgzcn getheilt, welche in Bezirke und Ügntons zerfallen.. „

ch) Ho lland ---- 94^ Q. M. 910,000 E. Eine der niedrigstenProvinzen, ,vM der Nordsee, dem ZuydcrAee und der Maas eisiger,schloffen, außerdem . von Seen . und zahlreichen Kanälen und Grqbcn(Slpotcn).,.durchschnitten, .durch,,hohe Dünen, »und Dämme gegen daszum Thesjh hoher liegende Heer, geschützt.. Der Boden ist besonders'zu Wiesen geeignet, dgh'cr ganz .vorzügliche jVichzucht und starkerHgn,hcfjmit'Käsc Mhrlich Mill. T),, weniger Butter. Das gxpßte'MnKerMMsser'ist diks"'Ha«'rlhm.rr Me er unb eich Arm M ZUvder'fdas Ei): wer größte Kanal 'ist^döV gr'öße Nordhvl-siändifch e; als Melfterstück'ddr Wafferbaukunst wird die künstlich eMündung des Rheins bei Kätwhk genbnnt.ö Ausgszeichntt istder GaMüscbau/Blumenzucht, Kasebö'reitung, FischereiundiHttnbel. l Wichtiger Tiv-tfstich; es rvirK viel Ka lk aus'Mu-fchklschaalcn gebrannt. Fab r ik en finden sich in ziemlichcr.Zahl. DiePrMM,steht unter zwei Gouverneuren- , - -

i'.t »chN^rdhallantz ----- 42 Q. M. 420,000 S- „rntt Amsterdam am Yund he« Amstel, 206,000 (fthhpr gege,, 230,000),E., unter deneil 44,«ooMholM,: 32/000 Lutheraner, 2000 Anabaptisten, 15,000 Deutsche-Jude»,MO»,PpMgiesische Juden, «syMnioiistrauten re.-:, Die Stadt ist. auf sum-pfigem: Wden erbauet und deshalb, ist»der größte: Theil der Hausen aufeingerammten Pfählen errichtet, wie z. B. deppGrund des Stadthausesdurchgroße Masten chefestiM sgin soll.-^DigMnistcl und viele Ka-näle Wragten) theilen sitz:,in fast 90 Inseln,,dje durch 290 Brücken ver-bunden stall- .Wenige Straßen und Plätze der Oamm, der neue

Usarkfchlzcichnen ^ durch Größe aus; freundlich,,-sind sie aber durch dieBaniMlhen, welche die Kanäle einschließen, sehr gut gepflastert und höchst

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,ch)»Dje ^«uptörter der Bezirke sind mit s bezeichnet.

Bolger's Handb. IrTH. 3te Aufl.

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