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Holland. Dberyssel. Drenthe. Gröningen.
Nur in O. ist fruchtbare Marsch, da wo die Pssel das Land berührt.Die höchsten Hügel der N. Provinzen in der Mitte. Großer Kanalfür den Tocfhandel. Die E. sind meistenteils Reformirte, jedochgiebt es auch viele Katholiken und Wiedertäufer. Bienen-zucht, Fischerei, Torfstich und Viehzucht sind die Hauptbe-schäftigung, gering ist die Zahl der Fabriken.
-i-Zwolle-(Wolle) unweit der Assel und Vecht, zu denen Kanäle (derWilhelmskanal und die Neue Vecht) fuhren, Festung, 16,000 E. Sitz desGouverneurs. Gpmnasium. Zuchthaus. Seilerbahnen, Gerbereien, Wachs,bleichen, Salzsiederei. — Armencolonie in Oinmerschanz. — Lampen un-weit des Zupder Zee an der Assel, 9000 §. Wollfabriken, Lachsfang, Han-del mit Binsenmatten. — Genemupdcn (mcudcn), Flecken am Zupder Zee,dessen E. berühmtes Binsenflcchtwcrk bereiten. — Vollcnhovcn am ZupderZee, 2200 E. Ruinen der Tontenburg. Der Stadt gegenüber liegt dieInsel Gchoklant im Zupder Zee mit einem Leuchtthnrme. — ch Deventer(dehwntcr) an der Assel, 14,000 E. Gpmnasium. Eisengießerei. Handel mitHonigkuchen, Strumpfstrickcrei. — Hardcnberg a. d. Vecht, 2600 E. Inder Nähe meilenwcite Mvorstrecken. — f Alnielo, 4800 E. Leincwcberei.
— Gotmarsui», 4500 E. — Ryssen (rcissen) a. d. Ncgge, 4000 E. —Enschede, 4300 E. Starke Leinewandwcberei. — Vldcnzaal (saal), 4500iE.
— Die Bettler- und Strafcolonie zu Gmmerschans, 1827 mit 1279 E.
5) Drenthe — 45 Q. M. 66,000 E. Es war in früheren Zei-ten bloßes Schutz land der Niederlande und gehörte nicht zu den 7Provinzen. Der Boden ist größtentheils Moor, viel Heidboden,hin und wieder gute Wiesen; das große Bourtanger Moor ge-hört zum Theil hierher, so wie das Echter und Smildcr Been(Torfmoor); Ackerbau auf den abgegrabenen Torfmooren, Düngungdurch Heidebrennen, wie in Westfalen, welchem Lande diese Provinzvöllig gleicht. Bienenzucht. Woll- und Leineweberei sind allgemein, Fa-briken giebt es nicht.
chAssen, 2200E. Sitz des Gouverneurs. — Frederiksoord und wilhelms-oord, älteste Armencolonien im Lande; letztere hatte schon 1828 —7600E.Große Waisen- »nd Bettleraustalt, auch Armencolonie in veenhuyzen(heusen). Landwirthschaftlichc Erziehungsanstalt in Ivateren. — Roever-den (kuwrden), Festung unweit der Hannoverschen Gränze, von großenMorästen umgeben, 2600 E. — Hoogeveen, Dorf, 5000 E. — Meppel ander Aa, 5700 E.
6) Gröningen — 42? Q. M. 160,000 E. Die nördlichsteProvinz des Reiches am Dollart und Lauwerzer See, in Bo-den und Producten dem nahen Ostfriesland ganz gleich, am Meerezum Theil die fruchtbarste Marsch, im Innern undurchdringlicheMoore, Z- B. das Bourtanger Moor und Muffel Broek(bruk), beide meilenlang, und Heide. Unter den größtentheils refor-mirten E- sind viele Katholiken und Wiedertäufer. StackeViehzucht, auch Fischerei und Schifffahrt, wenig Industrie.
ch Gröningen a. d. Hunse, durch drei Kanäle mit dem Dollart und mit