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Belgien.
welches zu den Aeben ncn sich hinzieht; fruchtbare Gegenden sindnur in N. In S. ist Wald und Gebirge. Die Maas nimmthier die Ourte auf. Zu den gewöhnlichen Produkten kommen hieretwas Wein, Blei, Eisen, Galmei, Steinkohlen, Flin-ten steine und mancherlei andere Mineralien. Die E. sind fastalle Wallonen. Fabriken sind vorzüglich in N. blühend.
ch Lüttich, a. d. Maas, welche hier die Ourte aufnimmt, 59,000 §.Unregelmäßig und finster gebauct, hat jedoch einige große Plätze und schöneHäuser an den Ufern der Maas. Der Dom, der bischöfliche Pallast, dasTheater, Rathhaus und das Gebäude der Universität zeichnen sich aus.Sitz des Gouverneurs, eines hohen Gerichtshofes, einer Handelskammerund eines Handelsgerichts, auch eines katholischen Bischofs. Universität,1817 gestiftet, mit 500 Studenten, Gymnasium, Gesellschaft für Wissenschaf-ten und Künste, Taubstummenanstalt, Bibliothek. Sehr wichtig sind diehiesigen Gewehr-, Zink-, Leder-, Patrontaschen-, Ambos-, Tuch- und Zicho-rienfabriken. Starker Handel. 2» der Nähe viele Blcchmühlen und reicheSteinkvhlengrubcn, deren K1 Flötze bis 2750 F. unter den Meeresspiegelgehen und schon seit 300 Jahren bearbeitet werden. Revolution 1789. —2m Dorfe Lhaudfontaine warme Quellen und Eisenfabrikcn. — vife,weset, an der Maas, 2000 E. Marmorbrüche. 2m Dorfe Glons Stroh-hutflechterei. — Herstall an der Maas, 5000 E. Steilikohlengruben undEisenfabriken. Karl's des Großen Vater, Pipin, lebte hier. — Seraisig,Dorf mit einem Lustschloß. — Hervc, 3500 E. Berühmter Käse, der un-ter dem Namen Limburger verkauft wird. — ch verviers a. d. Wcze,19,000 §. Wichtige Tuchfabriken, die sich selbst in den Dörfern dieser Ge-gend finden. — Beim Dorfe Moresnet Galmeigruben; bei den DörfernAechain Walkererde. — Limburg, 2000 E. Tuchweberei, Marmorbrüche.— Spaa (1000 F.) in einer waldigen Gebirgsgegend, die durch Kunstsehr anmuthig gemacht ist, berühmt durch seine (16) Eisenquellen, 3500 E-Es werden hier viele lackirte Holzwaaren verfertigt. 2" der Nähe Eisen-hütten. — Theux, 3000 E. 2» der Gegend bricht ganz vorzüglicher schwar-zer Marmor. — Stablo, ehemalige Deutsche Reichsabtei, 3000 E. Be-rühmte Sohllederfabriken. — ch Huy (Heu) an der Maas, 6000 E. Gym-nasium. Gerbereien, Papiermühlen, Eisenhammer. — Beim Dorfe Flonea. d. Maas Alaunsiederei; bei verschiedenen Dörfern Marmorbrüche. —Ncerwinden, Schlacht 1693. — ch Marche en Famine im Gebirge, 1500 E.Zahlreiche Eisenhämmer. — St. Hubert i» den Ardennen, 1500 E. Dieehemalige Abtei war ein berühmter Wallfahrtsort, besonders für Rasende.Pottaschsiedereien.
8) Limburg -- 86Q. M. 340,000E., wovon zu Belgienaber nur noch 35 Q. M. 140,000 E. gehören. Die Maasdurchströmt die ganze Provinz der Länge nach und nimmt hier die'Roer, Niers und Nccr aus. Der Boden ist, mit Ausnahmegroßer Heiden und Moore in NW., fruchtbar. Unter den Pro-dukten verdienen Steinkohlen und Sandsteine, welche man in