Band 
Erster Theil.
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371
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Limburg.

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S- findet, genannt zu werden. Die Holländische, Flämische,Wallonische und Deutsche Sprache durchkreuzen sich in dieserProvinz, Leren E. nicht alle Katholiken sind.

Llkaastricht a. d. Maas, starke Festung, 22,880 E. Sitz des Gouver-neurs. Zu bemerken sind das Rathhaus, der Gouvernements Pallast undzwei schöne öffentliche Plätze. Ackecbaugesellschaft, Gymnasium (Collegium),Bibliothek. Unter den mancherlei hier verfertigten Fabrikwaarcn ist beson-ders Leder berühmt. Merkwürdig ist der neben der Stadt liegende pertervberg, auf dem eine Citadelle, durch seine Sandsteinbriichc und die da-durch entstandenen unzähligen Gänge, welche sich stundenweit unter derErde fortziehen, so wie durch die dort sich findenden Versteinerungen. —Vacls, Dorf an der Deutschen Gränze, mit einer großen Tuchfabrik,2588 E. — Bilsen a. d. Denier, 2980 E. Mineralquelle. — Tongern,4888 E-, uralte Stadt, einst Sitz der Bischöfe von Lattich. — 5 Haffelt,6600 E. — Saint Tron oder Truijen (trcujen), 8880 E. Gewchrfabrik.Sieg der Österreicher über die Franzosen 1793. — ch Noermonde, Rure-monde, a. d. Maas und Rver, 4580 E. Tuchfabriken. — Lveerdt, 5588 E.Torfgräber« in dem nahen großen Moore peel. — venloo a» der Maas,5288 E. Anfang des alte» Kanals, tossa LuAeniana, welchen die Statt-halterin der Niederlande, Rlara Eugcnia, 1627 zu Verbindung der Maasmit.dem Rheinc anlegte, der aber bald ganz verfallen ist. — Maaeeyk ander MaaS, 3100 E.

Die Schweiz.

Die Gränzen bildet in N. größtentheils der Rhein und der Bo-dcnsee (an vier Stellen überspringt Schweizer Gebiet, und an einerStelle eine Badcnschc Stadt den Rhein); in O. zum Theil der Rhein,übrigens, wie in S-, die höchsten Gcbirgskammc; in W. größtentheilsder Jura; in SW. zum Theil der Genfer See. Italien liegt in S.,Frankreich in W., Deutschland in O. und N. Die äußersten Punktesind in S. eine tief in Italien eingreifende Spitze — 45" 48', inN. an der Gränze Badens 47° 48' Br. Größe 696 (nach Andern---874) Q. M.Die Schweiz ist das wahre Alpenhochland; in SO.Deutschlands lernten wir hohe Alpcnzüge kennen, noch höher fast sindsie hier. Der größte Theil des Landes liegt auf der N. Abdachung desGebirgs und zwischen den Hauptkcttcn, aber ein Theil dehnt sich, wieTirol, bis fast zum S. Fuße aus, und so wie in Deutschland dieAbdachung zum Theil gegen O. sich senkt, so hier in umgekehrter Rich-tung zum Theil gegen W. (Rhone). Bon dem großen Hoch- und Ge-birgslande welches S. Europa einst als Wall gegen die von S. an-strömenden Gewässer schützte und dessen Spitzen tief in S. im Mit-tclmcere stehen, bildet die Schweiz den nördlichsten und mittleren Theil.Sie ist v ö l lig es G eb i cgsl a nd, von denAlpcn und dem Juraumschlossen und von Zweigen der Alpen ausgefüllt, nur in N. finden

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