Bern.
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gen Bare» ein eigener Behälter vvn Marmor am Ncufchatcler Thore er-bauet worden. Albrecht Haller ch 1777, Vier Stunden südlich an derStockhornkette liegt das Gurnigelbad (3680 F.). — Wangen au der Aar,700 E. Schloß, schone Kirche mit neuer Glasmalerei, Töpferei und einigeFabriken. — Das schöne Emmcnthal mit starker Rindvieh- und Pferde-zucht, Obstbau, wichtigem Flachsbau, Weberei und den besten Käse im Lau-ten. Großer Wohlstand. — Das Dorf Affoltern, die Stadt Burgdorf,am Eingänge des Thales, 1950 E. Das Schloß, einst Pestalozzi's Aufent-halt; Fabriken. — Sumiowald a. d. Grüene (Nebenfluß der Emincn), schö-nes gewerbrcichcS Dorf, 1300 E. 2» der Nähe das ehemalige Schloß,fetzt bemerkenswerthe Armcnanstalt. Im dortigen Gasthofe beständige Aus-stellung der Kunstprodukte des Orts — Hofwyl, eine Meile von Bern,Landsitz, berühmt durch Lcllenberg's, großes landwirthschaftliches Institutmit verschiedenen Schul- und Erziehungsanstalten, dabei die Robinsons Co-louie bei Mepkirch. Das große Erziehungshaus enthält 60 Säle und Zim-mer, ein zweites Gebäude 56 Zimmer; in allen 5 Gebäuden 229 Zimmer;außerdem Wcrkstättc, Magazine, Wirthschaftsgebäude, Reitschule, Badean-stalt. Die Anstalt zählte 1826 — 320 Personen und fährlich werden 50 Och-sen und über 300Kälber, Schweine und Schafe verzehrt. Griechisch- undRömisch katholische Kapelle, erstere im Schlosse Neichenbach. — Münchcn-buchsee, Dorf, in welchem einst Pestalozzi's Elementarschule. — Laupe»,Städtchen a. d. Sense und Saanc, 500 E. Sieg der Bcrner über denAdel, und Grundlage ihrer Macht 1339. — Fraubrunncn, Dorf. Denk-mal des Siegs der Berner über die Franzosen 1375; Sieg der Franzosen1798. — porentcuy, Bruntrut, am Jura und a. d. Halle, 2500 E.Schloß, ehemalige Residenz der Bischöfe von Basel. Akademische Anstaltmit 10 Professoren. Tuch- und Waffeufabrik in der Nähe. Bei dem DorfeTavanncs, Oachsfcldcn, liegt das Felscuthvr, ein Gewölbe durch Felsengehauen 15 F. lang, 40 F. hoch. — Deloberg, Oelcmont, a» der Svene,1350 E., ehemals zum Bisthum Basel gehörig. Schloß. Armenerzichungs-anstalt. Eiscugruben bei Scprais und Lourroux. — Münster, Mouticr,a. d. Birs, 600 E., ehemals zum Bisthum Basel gehörig. Schloß. Töpferei.— Erstach am Vieler See, 600 E. Weinbau. Steinkohlen. — Biel, Dien-nc, am Fuße des Jura, 2700 E. Große Kattuudruckcrci, Gerbereien, Ei-senhammer, Weinbau, Handel. Gymnasium. Reizende Umgebung des nahenGeeS> in welchem die petcroinscl, z Stunde im Umfang, mit Wald undWeinbergen, Aufenthalt Rvuffeau'S 1765. - Nidau am Vieler See undder Zihl, 500 E. Schloß. - Thun (1900 F.) a. d. Aar, 4000 E. Schloßaus einem Berge, der die beste Aussicht über den schönen See gewährt.Seidcnbandfabrik, große Ziegclbrenucrcien. Mlitairschulc, Bibliothek. —Das 5 Stunde breite 3 M. lange Lautcrbrunncn Thal ist von 1500 Men-schen bewohnt. Unter den 20 Wasserfallen des Thals ist der Staubbach,900 F. hoch, der Jungfrau gegenüber, besonders berühmt; auch der Schma--ribach und der Myrrhen bilden schöne Fälle. Das Klima ist rauh (Höhedes Thals — 2500 F.), Obst (ausgenommen Kirschen) will nicht mehr gc-