Band 
Erster Theil.
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Spanien.

an dcr Meerenge gl. N., 2500 E. Korallenstscherei. — Ponte vecchio (wck-kio), der schönste Hafen der Insel, aber in ungesunder Gegend. — ch Lalvian der Westküste, Seestadt, befestigt, 2100 E. — ch Lorte, in der Mitte der vInsel, 2100 E. — ch Sarteue, 2400 E. — Am Lap Rosso leben noch Resteeiner Neugriechischen Colonie.

Spanien-

Große 8500 (nach Anderen 8800 und 8900) Q. M. Die nörd-lichste Spitze Eap Ortegal — 43" 61'N. Die Sudspitze auf derInsel Tarifa — 35° 58' N. Längster Tag in S. — 14H Stun-den, in N. — 15j Stunden. Spanien und Portugal, die sogenanntePyrenäische Halbinsel, haben einen von dem der übrigen EuropäischenLänder sehr verschiedenen Charakter. Sie sind Gcbirgsländcr, aber dieGebirge sind nicht durch tiefe Thäler von einander getrennt; das ganzeInnere vom 38 und 39 bis 43° N. bildet eine von Gebirgen durch-zogene Hochebene, die in N. und O. von hoben Bergketten nmschlos«sen ist, sich 2000 bis 2500 F. erhebt (Altkastilicn ist etwas höher alsNeukastilien), in S. steil zum weiten Theile des Guadalquivir abfällt,in W. aber nach Portugal hineinzieht, wo sie mehr oder minder steilnach dem Meere zu hinabsinkt. Ein großes Gebirge trennt diese Hoch-ebene in den nördlichen (Altkastilien, Navarra, Leon) und südlichenTheil (Neukastilien und Estrcmadura); von denen jener die Stromge-biete des oberen Ebro und Duero, dieser die Gebiete des oberenTajo und Guadiana, welche unter sich nur durch mäßige Bcrgzügeauf der Hochebene geschieden sind, umfaßt. Um das Hochland her zie-hen sich niedriger liegende Provinzen (in N. Asturien, der Nordrandvon Altkastilien, Biskaja und Navarra; in O. Aragvnicn, Katalonien,Valencia und Murcia; in S. Andalusien und Granada; in W. Ga-lizien und Portugal), aber diese sind keinesweges Flachländer, sondernebenfalls von Gebirgen durchzogen, welche jene des Hochlandes noch anHöhe übertreffen. Eine 90 M. lange Gcbirgsrcihe (nicht eine einzigeBergkette) durchzieht das ganze Land im äußersten Norden, vom C.Ereus in O. bis C. Ortegal und Finisterre in W. Da wo sie Frank-reich und Spanien scheidet, etwa 40 M. weit, führt sie den Namendcr Pyrenäen. Die Pyrenäen stehen den Alpen an Höhe nach,kaum zehn ihrer Gipfel erreichen eine Höhe von 10,000 F.; aber auchin anderer Rücksicht sind beide Gebirge verschieden. In den Alpenherrscht der Granit, in den Pyrenäen Gncus und Glimmerschiefer vor;in jenen bedecken jüngere Gebirge besonders die Nordscite, hier fälltdie Nordscite steil ab, während die Südseite mit Flötzschichtcn bedecktist, die Alpen bilden weit ausgedehnte Kämme, die Pyrenäen starrenmehr in einzelne steile Gipfel empor; die Längenthäler jener fehlendiesen fast ganz, nicht weniger die zahlreichen Seen jenes Gcbirgs.Die Schneelinic steigt hier 8100 bis 8400 F. (die Eiche wächst bis2000, die Buche bis über 3000, die Fichte bis über 5000 F. hoch