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Spanien.
Gebirge trennt sich ein Zweig und lauft als Wasserscheide zwischenMinho und Duero südwestlich durch Leon nach Portugal hinein (Ge-birge von Geres). Das Hauptgebirge des Innern ist dasjenige, wel-ches als Wasserscheide zwischen Du ero und Laj o auf dem Hochlande selbstsich erhebt und unter den Namen Somosierra, Gebirge von Gua-darama,del Pico, d e Griegos und Gata bis nach Portugal sichhinzieht, wo es als Serra dc Estrella zum Meere hinabsinkt.Seine höchsten Gipfel sind in O., wo sie sich 7700 F. erbeben. Kaum2000 F. hoch ist der Hobenzug (Gebirge von Eonsuegra, Pevc-ncs, Toledo und Guadelupe), welcher den Tajo von Guadianatrennt. Etwas mehr erhebt sich der Rand des Hochlandes in S., dieWasserscheide des Guadiana und G uada lq uivir (kibir) die einför-mige SierraMorena (das braune Gebirge), bis 3000 F. hoch, we-niger bemerklich von dem Hochlande aus, als von S-, wohin es steilzum Thallande des Guadalquivir abfällt. In S. dieses Flusses erhebtsich der Boden wieder zur Hochebene von Guadix (guadich) undGranada — 2000 F. (erstere noch höher) und zum Gebirge derSierra Nevada (Schnceberge), dem höchsten des Landes, dessenGipfel, Eumbce deMulbacen Il,I00F. und laVelera 10,800F. hoch ist. Der westliche Theil ist das Gebirge von Ronda, Ber-nt eja (wermehcha), von Mijas (michas) in SW. von Malaga;in O. das Gebirge von Aljamilla (alchamilja), von Gabor (---6800 F.) reich an Metallen, besonders Blei, die Contra viesa mitdem Cerrajon (szerrackon) de Murtas ---- 4600 F., das Gebirgevon Lujar (luchar) — 6000 F., und de las Almijaras (charas);diese östlichen Gebirgszüge, die durch Queerthäler von einander getrenntsind, begreift man unter dem Namen Alpujaras. Die Schneeliniehat hier eine Hohe von 8600 F. In O. steht dieses ganze Gebirgs-systcm mit dem von Mure ia in Verbindung. Steil fallen alle dieseKetten zum Meere ab, welches unmittelbar den Fuß derselben berührtund oft nicht einmal einen Weg für den Fußgänger läßt, der vielmehrnicht selten aus schwindelnder Höhe die Mecrcswcllen unter sich schäu-men sieht; die Endpunkte sind in W. das Eap Trafalgar und dieSpitze von Tarifa, in O- die Spitze St. Helena, Gata undPalos. Unter denjenigen Bergzügcn, welche zum Theil die Gestaltder Ostküste (in Murcia und Valencia) und den Lauf der östlichen Ge-wässer (Tucar, Segura rc.) bestimmen, bemerken wir das Gebirge vonMolina mit dem 4100 F. hohen Bergpasse von Molina nach Terucl,die Penagolosa (penja) — 6100F., die Muela de Ares —4100 F. in N. und noch höhere gegen S. in Valencia. Die Hochebe-nen, in welchen in der Regel die Kalkbildung vorherrschend ist, haben
nung der meisten Karten begünstigt, als ob von dem nördlichen Haupt-gebirge eine Bergkette gegen SO- laufe und gegen W. und O. ihreArme als Wasserscheide der Hauptflüffe des Landes ausstrecke. EinHöhenzug ist allerdings da, der die Gewässer des Atlantischen und Mit-telmeeres scheidet, aber dies ist keine zusammenhangende Gebirgskette,wenn gleich die einzelnen Gebirge von Occa, Mvlina rc. in demselben.find. (Hausmann).