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Frankreich.
Küste, 7766 E. Seesalzgewinnung. Die an der Küste siegenden HyerischenInseln find wenig bebauet und haben durchaus keine Reize, wie dies oftfälschlich geglaubt wird.
XXIX. Langucdoc. Der größte Theil dcrProvmz ist Gebirge;nur an der Meeresküste sind eigentliche Ebenen und Lagunen, in W.fruchtbares Hügelland; in den Bcrggegenden ist der Boden meisten-theils dem Ackerbau nicht zuträglich. Der Hauptbergzug läuft von derAude in NO. Richtung zu den Quellen der Loire und zur Rhone undschließt sich an das Hochland von Auvergne, ist zum Theil (wie imVelay und Vivarais, wo höchst merkwürdige Felsenformen sich finden),auch vulkanischer Natur. Die Eevennen mit dem Mezin;südlicher das Lozecegebirge, Espinome u. a., welche die Wasser-scheide zwischen Garonne, Loire, Rhone und den Kustenflüffen machen.Die Rhone nimmt die Ardeche und den Gard auf; Quellen derLoire, des Allier, des Lot, Tarn und der Garonne; Küstcn-flüsse: Herault, Aude und Tet. Wein ist fast allethalben Haupt-product, ansehnliche Waldungen, Kastanien, Hanf, in SO. Albau,Feigen, Granaten u. a. Südfrüchte; Seidenbau, Viehzucht, besondersEsel, Bienenzucht, Seefischerei; Kupfer, Eisen, Blei, Spicßglanz,Marmor, Basalt, Steinkohlen, Seesalz, Porzelanthon. AnsehnlicheFabriken. Languedoc war einst fast ganz den Grafen von Toulouseunterworfen, welche im XIH. Jahrh, ausstarben. Durch Erbschaftwurde diese Provinz unter Philipp dem Kühnen mit der Krone verei-nigt. — Der große Südkanal.
66) Departement der Oberloire (Velais und Vivarais). — ^ LePuy en velay unweit der Mündung der Borne in die Loire, 15,666 E.Bibliothek, Museum, Gesellschaft für Wissenschaften und Künste. Herrli-cher Dom, berühmter Wallfahrtsort. Wichtige Spitze,ivcrfcrtigung, Färbc-'reicn und Fabriken. Auf dem Berge Anis, an den zum Theil die Stadtgebauet ist, die Trümmer der Burg Lorneille. Das reizende Thal derBorne mit seinem merkwürdigen Basaltsäulengebirge. Der freistehendeFelsen im Dorfe Arguilhe, dessen ganze obere Fläche die Kapelle St. Mi-chel du Puy einnimmt und der bis zur Spitze des Thurms 30ü F. mißt.Der Felsen polignac, welcher die Trümmer des einst berühmte» Schlossesgl. N. trägt. — ch Brioude am Allier, 5660 E. Tuchweberei. Stcinkohlen-u»d Marmorbrüche. Bei vieillc Brioude ehemals merkwürdige Brückeüber den Allier, deren einziger Bogen 195 F. weit war, 1822 eingestürzt.—5 Jssingeaux, 6666 E. Spitzenverfertigung. — Bei dem Dorfe EepalyHyazinthen, Sapphire und Granaten.
67) Departement des Lozere. — -s-Mende am Lot, 5700 E. Gesell-schaft des Ackerbaues und Handels. Wichtige Wollsabriken. — Marvejols,34üv E, Wollsabriken. — -f Florac am Tarn und Tarnon, 2600 E. Weinund Kastanien. — Villcfort, 1400 E. Blei- und Kupfcrgruben. — Lha-teauneuf Randon, 2366 E. Duguesclin ch 1386.
68) Departement der Ardeche. — ch privas, 3466 E. Seiden- undWvllfabrikeii, Scidenhandel. — Aubenas, 5366 §. Seidenbau, Seiden-
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